Datum10.05.2026 17:07
Quellewww.spiegel.de
TLDRDer SPIEGEL hat die Millionen von Mitgliedskarten der NSDAP digitalisiert und durchsuchbar gemacht. Diese Initiative ermöglicht es Deutschen, die eigene Familiengeschichte während der Nazidiktatur besser zu erforschen, auch wenn Themen wie die Parteimitgliedschaft bisher oft tabuisiert wurden. In einer Podcast-Folge erläutern Experten die Funktionsweise des Recherchetools und dessen Weiterentwicklung. Ziel ist es, den Nutzern eine möglichst komfortable und genaue Recherche zu ermöglichen, trotz möglicher Unvollständigkeiten der Daten.
InhaltDer SPIEGEL macht 12 Millionen Mitgliedskarten der NSDAP durchsuchbar. Hören Sie im Podcast, woher die Daten stammen und wie noch tiefer in Ihre Familiengeschichte einsteigen können. War mein Opa eigentlich in der NSDAP? Was hat meine Familie in der Nazidiktatur gemacht? Viele Deutsche stellen sich auch Jahrzehnte nach Kriegsende diese Fragen. Bisher waren sie nicht leicht zu beantworten. Das ändert sich jetzt. Denn worüber in vielen Familien bis heute geschwiegen wird, lässt sich nun leichter recherchieren als je zuvor. In einer Sonderfolge des Lage-Podcasts erklären Susmita Arp aus der Dokumentation des SPIEGEL und Eva-Maria Schnurr, Leiterin des Geschichtsressorts, wie das Tool funktioniert. Der SPIEGEL hat Millionen Mitgliedskarten der NSDAP aufbereitet und durchsuchbar gemacht, so dass jede und jeder darin recherchieren kann. Die Ziel: Die Suche so komfortabel und sinnvoll zu gestalten wie möglich und zugleich Fehler zu minimieren. Aber keine Technik ist perfekt, mancher Datensatz unvollständig. Wir verstehen die Arbeit an der Nazi-Kartei als Experiment, das weitergeht. Wir werden das Recherchetool schrittweise erweitern und verbessern. Und wir werden Korrekturen und Erweiterungen transparent dokumentieren (alle Hintergründe hier ).