Datum10.05.2026 16:13
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Elbfähre Elster-Wartenburg im Landkreis Wittenberg ist nach einem gerissenen Gierseil außer Betrieb. Personen und Fahrzeuge wurden gerettet, der Schiffsverkehr war beeinträchtigt. Die Polizei ermittelt die Ursache, menschliches Versagen wurde ausgeschlossen. Eine Beschädigung des Seils durch äußere Einflüsse wie Eisgang sei denkbar.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landkreis Wittenberg“. Lesen Sie jetzt „Gierseil von Elbfähre reißt beim Übersetzen - Ursache unklar“. Die Gierseilfähre Elster-Wartenburg über die Elbe im Landkreis Wittenberg, deren Seil am Samstag gerissen war, ist vorerst außer Betrieb. Zudem ermittelt die Polizei zur Ursache. Menschliches Versagen könne nach derzeitigem Stand ausgeschlossen werden, hieß es aus dem Wasserschutzpolizeirevier in Magdeburg. Denkbar sei, dass das Seil durch äußere Einflüsse wie durch den Eisgang im Winter beschädigt wurde und nun riss. Fähren würden grundsätzlich jedes Jahr gewartet. Mitten im Betrieb war am Samstagvormittag das Seil der Fähre über die Elbe gerissen. Die Gierseilfähre mitsamt Passagieren und drei Pkw an Bord trieb zunächst 400 Meter mit der Strömung. Der Fährführer konnte schnell den Anker setzen. Die Feuerwehr und der Katastrophenschutz kam den fünf Passagieren und der Besatzung zu Hilfe. Sie konnten unverletzt an Land gebracht werden, wie es hieß. Die Fähre wurde geborgen. Der Schiffsverkehr auf der Elbe war vier Stunden lang beeinträchtigt. Eine Gierseilfähre hängt an einem langen Seil. Zur Fortbewegung nutzt sie die Strömung des zu überquerenden Flusses aus. © dpa-infocom, dpa:260510-930-61323/1