Nach Kreuzfahrt: Hantavirus: Person wird in Berliner Charité gebracht

Datum10.05.2026 16:19

Quellewww.zeit.de

TLDREin deutscher Passagier des Kreuzfahrtschiffs "Hondius", das von einem Hantavirus-Ausbruch betroffen ist, soll zur Quarantäne in die Berliner Charité gebracht werden. Die Person stammt aus der Region Berlin-Brandenburg, zeigt aber bisher keine Symptome. Die genauen Transportdetails werden noch beraten. Laut Brandenburger Gesundheitsministerium befinden sich keine betroffenen Personen aus Brandenburg unter den Evakuierten. Diese werden nach ihrer Ankunft in den Niederlanden nach Deutschland gebracht und dort unter Quarantäne gestellt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nach Kreuzfahrt“. Lesen Sie jetzt „Hantavirus: Person wird in Berliner Charité gebracht“. Einer der deutschen Passagiere des vom Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs "Hondius" soll in die Berliner Charité gebracht werden. Derzeit werde die Ausgestaltung des Transports beraten, teilte ein Sprecher der zuständigen Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. "Für diesen Fall ist die Aufnahme auf die Infektiologie der Charité sowie die Anordnung einer Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt vorgesehen", hieß es. Den Angaben zufolge zeigt die Person bisher keine Symptome und kommt "aus der Region Berlin-Brandenburg". Das Land Berlin befinde sich derzeit in enger Abstimmung mit allen Beteiligten. Nach aktuellem Stand werde darüber hinaus keine weitere Person nach Berlin gebracht. Zuvor hatte es vom Brandenburger Gesundheitsministerium geheißen, dass sich unter den Betroffenen keine Personen aus Brandenburg befänden. Laut Brandenburger Gesundheitsministerium werden die Evakuierten nach ihrer Ankunft am Sonntagabend in den Niederlanden von Spezialisten in Empfang genommen. Anschließend sollen sie nach Deutschland gebracht werden. Zu Beginn der kommenden Woche kommen sie den Angaben zufolge dann in die jeweiligen Bundesländer zur Quarantäne, die nach den Anordnungen der jeweiligen Gesundheitsämter erfolgt. © dpa-infocom, dpa:260510-930-61370/1