Unwettergefahr steigt: Auf Regen könnte an kleineren Gewässern Hochwasser folgen

Datum10.05.2026 14:27

Quellewww.zeit.de

TLDRIm Saarland wird mit zunehmenden Regenfällen und steigenden Wasserständen an kleineren Gewässern gerechnet. Das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz warnt vor lokalen Überflutungen. Obwohl keine statistisch häufigen Hochwasser erwartet werden, ist durch lokal auftretenden Starkregen Vorsicht geboten. Betroffen sind vor allem die Einzugsgebiete von Saar, Nied, Prims und Blies.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Unwettergefahr steigt“. Lesen Sie jetzt „Auf Regen könnte an kleineren Gewässern Hochwasser folgen“. Das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz Saarland rechnet in den kommenden Tagen mit schnell ansteigenden Wasserständen und lokalen Überflutungen. Grund dafür sind die vom Deutschen Wetterdienst (DWD) vorhergesagten zunehmenden Regenfälle im Saarland, wie die Hochwassermeldezentrale der Behörde mitteilte. Betroffen seien die Einzugsgebiete der Flüsse Saar, Nied, Prims und Blies. Es wird aber nicht erwartet, dass die Schwellenwerte für ein Hochwasser überschritten werden, das statistisch alle zwei Jahre auftritt. In der Nacht könne es lokal Starkregen in einer Menge von 20 bis 30 Litern pro Quadratmeter geben. Für kleinere Gewässer sei Hochwasser deshalb nicht ganz auszuschließen, hieß es.  Ab Sonntagnachmittag werden laut DWD im Saarland zunächst Schauer und Gewitter erwartet. Auch Unwetter mit heftigem Starkregen sind lokal nicht ausgeschlossen. In der Nacht auf Montag soll dann verbreitet schauerartiger, teils kräftiger Regen fallen. Auch im weiteren Tagesverlauf warnen die Wetterexperten örtlich vor einzelnen Gewittern mit Starkregen. © dpa-infocom, dpa:260510-930-60885/1