Datum20.11.2025 07:42
Quellewww.zeit.de
TLDRAuf der indonesischen Insel Java haben Erdrutsche nach heftigen Regenfällen mindestens 23 Todesopfer gefordert, während 28 Vermisste noch gesucht werden. Die Erdrutsche, die in den Bezirken Cilacap und Banjarnegara stattfanden, zerstörten zahlreiche Häuser. Katastrophenschutzsprecher Abdul Muhari berichtete von den fortwährenden Bergungsarbeiten im Schlamm. Aufgrund der regionalen Gefährdung infolge saisonaler Regenfälle planen lokale Behörden, innerhalb der nächsten sechs Monate 296 Häuser aus risikobehafteten Gebieten zu verlegen.
InhaltAuf der indonesischen Insel Java sind nach Erdrutschen weitere Leichen geborgen worden. Zuvor hatte es stark geregnet. Nach weiteren Vermissten wird noch gesucht. Nach heftigen Regenfällen und Erdrutschen vergangene Woche sind in zwei Regionen auf der indonesischen Insel Java weitere Leichen geborgen worden. Die Zahl der Toten habe sich damit auf mindestens 23 erhöht, teilte Katastrophenschutzsprecher Abdul Muhari mit. Seinen Angaben nach wird noch nach 28 Vermissten gesucht. Arbeiter gruben sich mit Baggern durch tonnenweise Schlamm und Trümmer im Bezirk Cilacap und bargen vier weitere Leichen. Dort hatten Erdrutsche, die in der vergangenen Woche durch sintflutartige Regenfälle ausgelöst worden waren, Dutzende Häuser in mehreren Dörfern getroffen – zunächst im Bezirk Cilacap am Donnerstag und dann im Bezirk Banjarnegara am Samstag. Starke saisonale Regenfälle verursachen in Indonesien häufig Erdrutsche und Überschwemmungen. Millionen Menschen leben dort in gebirgigen Regionen oder in fruchtbaren, aber überschwemmungsgefährdeten Gebieten. Lokale Behörden kündigten an, dass innerhalb der kommenden sechs Monate 296 Häuser aus den gefährdeten Gebieten verlegt werden sollen.