Verdiente Niederlage: Gladbacher Frust in Augsburg: «Kotzt mich total an»

Datum10.05.2026 11:21

Quellewww.zeit.de

TLDRBorussia Mönchengladbach zeigt eine schwache Leistung bei der 1:3-Niederlage in Augsburg, nur eine Woche nach ihrem Überraschungssieg gegen Dortmund. Spieler wie Philipp Sander äußern ihren Frust über die Leistung. Trainer Eugen Polanski findet keine Erklärung für den Auftritt und seine Zukunft ist trotz seines eigenen Wunsches, Trainer zu bleiben, ungewiss. Sportchef Rouven Schröder hat sich noch nicht klar positioniert. Polanski fordert eine Änderung der Einstellung und mehr Erfolgswillen für das letzte Saisonspiel gegen Hoffenheim, das noch um Champions-League-Plätze kämpft.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verdiente Niederlage“. Lesen Sie jetzt „Gladbacher Frust in Augsburg: "Kotzt mich total an"“. Bei Borussia Mönchengladbach herrscht nur eine Woche nach dem Überraschungssieg über Borussia Dortmund und dem Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga schon wieder Frust. Der Grund dafür ist die ganz schwache Leistung beim 1:3 (0:2) in Augsburg. "Mich kotzt es ehrlich gesagt total an", schimpfte Abwehrspieler Philipp Sander nach dem Dämpfer in Bayern. Trainer Eugen Polanski meinte zum Auftritt seines Teams: "Wie ich mir das erkläre? Es ist nicht zu erklären. Deswegen stehen wir genau dort, wo wir stehen." Argumente für eine Weiterbeschäftigung über den Sommer hinaus sammelte der Coach am Wochenende nicht. Bei Sky antwortete er auf die Frage, ob er glaube, auch nächste Saison die "Fohlen" zu trainieren, mit: "Ja." Zusammensetzen aber wollen sich die Gladbacher Bosse mit Polanski erst nach dem letzten Spieltag. Ein klares Bekenntnis zum Trainer gibt es von Sportchef Rouven Schröder nicht. Polanski immerhin wirkte schon so, als habe er mit der Borussia noch nicht abgeschlossen. Die Herangehensweise müsse sich "schleunigst ändern", sagte er vor dem Saison-Finale am Samstag (15.30 Uhr/Sky) daheim gegen die TSG Hoffenheim. "Es muss eine Gier auf Erfolg da sein und wir müssen unangenehm sein." Hoffenheim kämpft noch um die Champions-League-Plätze, während es für die Borussia rein tabellarisch - wie schon in Augsburg - um nichts geht. © dpa-infocom, dpa:260510-930-59898/1