Demonstrationen: Für queeres Leben und gegen Rechts: Protest in Potsdam

Datum10.05.2026 11:29

Quellewww.zeit.de

TLDRRund 1.500 bis 3.000 Menschen demonstrierten in Potsdam friedlich für queere Rechte und gegen Rechtsextremismus. Die gemeinsame Kundgebung von CSD Potsdam und der Initiative "Prüf" war die erste ihrer Art in der Stadt. "Prüf" fordert die Überprüfung rechtsextremer Parteien, während der CSD seit Jahrzehnten für Gleichberechtigung eintritt. Der Protest fand vor dem Hintergrund zunehmender Gegenveranstaltungen aus der rechten Szene zu CSD-Events statt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Demonstrationen“. Lesen Sie jetzt „Für queeres Leben und gegen Rechts: Protest in Potsdam“. In der Potsdamer Innenstadt haben rund 1.500 Menschen für Gleichberechtigung und gegen Rechtsextremismus demonstriert. Der Protest von Christopher Street Day Potsdam (CSD) und der Demokratie-Initiative "Prüf" am Samstag sei friedlich verlaufen, hieß es von der Polizei. Der Veranstalter sprach von etwa 3.000 Menschen bei dem Demonstrationszug. Es war den Angaben zufolge die erste gemeinsame Kundgebung beider Bündnisse in der Landeshauptstadt. Die Initiative fordert die Überprüfung rechtsextremer Parteien. Einen bundesweiten Aktionstag dazu hatte es zuletzt auch im April gegeben. Der CSD tritt seit Jahrzehnten für queere Rechte und Gleichberechtigung ein. Der CSD soll an die Rechte queerer Menschen erinnern. Als queer bezeichnen sich nicht-heterosexuelle Menschen beziehungsweise Menschen, die sich nicht mit dem traditionellen Rollenbild von Mann und Frau oder anderen gesellschaftlichen Normen rund um Geschlecht und Sexualität identifizieren.  Deutschlandweit gibt es immer wieder Gegendemonstrationen aus der rechten Szene gegen CSD-Veranstaltungen. Beim ersten Christopher Street Day in Schwedt/Oder vor zwei Wochen hatte eine Person einen Hitlergruß gezeigt. © dpa-infocom, dpa:260510-930-59940/1