Datum10.05.2026 10:39
Quellewww.zeit.de
TLDRAuf der A671 bei Wiesbaden ereignete sich ein schwerer Unfall, bei dem zwei Autofahrer leicht verletzt wurden. Die Polizei ermittelt gegen einen 22-Jährigen wegen des Verdachts eines illegalen Rennens. Er soll mit hoher Geschwindigkeit auf den Wagen eines 27-Jährigen aufgefahren sein, was zu mehreren Kollisionen und einem Fahrzeugbrand führte. Beide Autos wurden stark beschädigt. Die Autobahn war für Bergungsarbeiten gesperrt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Zwei Verletzte“. Lesen Sie jetzt „Schwere Kollision auf A671 - Hinweise auf illegales Rennen“. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 671 nahe Wiesbaden sind zwei Autofahrer verletzt worden. Zeugen alarmierten demnach am späten Samstagabend die Einsatzkräfte und berichteten von einer heftigen Kollision zwischen zwei Autos, wie die Feuerwehr Wiesbaden mitteilte. Nach Angaben eines Sprechers der Polizei erlitten die beiden Männer im Alter von 22 und 27 Jahren keine schweren Verletzungen. Zur Ursache der Kollision ermittelt die Polizei nun gegen den 22-Jährigen unter anderem wegen des Verdachts eines illegalen Straßenrennens. Der Mann soll sich in seinem Wagen zunächst von hinten dem Auto des Älteren mit hoher Geschwindigkeit genähert haben. Der 22-Jährige habe dann eine Notbremsung eingelegt, den Zusammenstoß nahe der Anschlussstelle Mainz-Kastel aber nicht mehr verhindern können, so die Polizei. Das Auto des 27-Jährigen sei ins Schleudern geraten, habe sich überschlagen und sei auf der linken Fahrzeugseite liegen geblieben. Wie die Feuerwehr Wiesbaden berichtet, habe der Mann aufgrund seiner Verletzungen nicht selbstständig aussteigen können und sei von den Rettungskräften befreit worden. Der mutmaßliche Unfallverursacher schleuderte mit seinem Wagen laut Polizei gegen eine Betonwand, eine Leitplanke und in eine Böschung. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit hob das Auto ab, schleuderte gegen eine Brücke und kam auf der Standspur auf. Infolge des Crashs sei der Motorraum des Wagens in Flammen aufgegangen, so die Feuerwehr. Der 22-Jährige konnte sein Auto demnach rechtzeitig verlassen. Sein Führerschein und das Smartphone des Mannes wurden den Angaben zufolge sichergestellt. Die A671 war für die Dauer der Bergungsarbeiten voll gesperrt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 57.000 Euro. © dpa-infocom, dpa:260510-930-59772/1