Datum20.11.2025 08:12
Quellewww.zeit.de
TLDRBei einer Zugkollision in Tschechien sind mehr als 40 Menschen verletzt worden, darunter zwei schwer. Der Unfall ereignete sich am Donnerstagmorgen zwischen Zliv und Divcice nahe Ceske Budejovice. Die Ursache ist noch unklar. Die Rettungskräfte waren mit sieben Krankenwagen und einem Hubschrauber im Einsatz, und es wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Tschechiens Eisenbahnnetz ist eines der dichtesten in Europa, jedoch gibt es Verzögerungen bei der Nachrüstung älterer Strecken mit modernen Zugsicherungssystemen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Unfälle“. Lesen Sie jetzt „Dutzende Verletzte bei Zugkollision in Tschechien“. Beim Zusammenstoß eines Schnellzuges mit einem anderen Personenzug sind in Tschechien mehr als 40 Menschen verletzt worden. Davon seien zwei schwer und die übrigen leicht verletzt worden, sagte eine Sprecherin der Rettungskräfte nach Angaben der Agentur CTK. Zu dem Unfall kam es demnach am Donnerstag kurz nach 6.00 Uhr morgens auf einem Streckenabschnitt zwischen den Orten Zliv und Divcice bei Ceske Budejovice (Budweis) im Südwesten des Landes, etwa 50 Kilometer von der bayerischen Landesgrenze entfernt. Weitere Details waren zunächst unklar. Auch die Ursache für die Kollision ist noch nicht bekannt. Die Rettungskräfte waren mit sieben Krankenwagen vor Ort, auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz. Der betroffene Schnellzug verkehrte auf der Trasse zwischen Budweis und Pilsen. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet. Tschechien hat eines der dichtesten Eisenbahnnetze in Europa, doch die Nachrüstung vieler älterer Strecken mit modernen Zugsicherungssystemen kommt nur schleppend voran. © dpa-infocom, dpa:251120-930-316279/1