Datum10.05.2026 02:01
Quellewww.zeit.de
TLDRDer DGB-Bundeskongress in Berlin berät vier Tage über die Zukunft gewerkschaftlicher Arbeit, wobei Sozialreformen im Fokus stehen. Yasmin Fahimi strebt die Wiederwahl zur Vorsitzenden an und verteidigt soziale Leistungen gegen mögliche Einschnitte. Rund 5,4 Millionen Mitglieder repräsentieren die acht Einzelgewerkschaften. Politiker wie Wegner, Klingbeil, Merz und Bas werden Reden halten.
InhaltDie Delegierten der DGB-Gewerkschaften beraten bei ihrem viertägigen Kongress über die Zukunft gewerkschaftlicher Arbeit. Ein zentrales Thema sind die Sozialreformen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) kommt heute in Berlin zu einem viertägigen Bundeskongress zusammen. Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi will eine Eröffnungsrede halten, Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) ein Grußwort. Unter dem Motto "Stärker mit uns" wollen die Delegierten bis Mittwoch ihre Positionen, auch vor dem Hintergrund anstehender Sozialreformen, abstecken. Die acht Einzelgewerkschaften vertreten die Interessen von rund 5,4 Millionen Mitgliedern. Der Bundeskongress kommt alle vier Jahre zusammen. Fahimi stellt sich am Montag zur Wiederwahl als Vorsitzende des Dachverbandes. Die ehemalige Generalsekretärin der SPD hat diesen seit Mai 2022 inne. Zu Wochenbeginn will sie auch eine Grundsatzrede halten, am Abend wird SPD-Chef und Finanzminister Lars Klingbeil zu den Delegierten sprechen. Am Dienstag folgen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sowie die Co-Vorsitzende der Sozialdemokraten, Arbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas. Zum Tag der Arbeit hatten die Gewerkschaften bereits harten Widerstand gegen mögliche Einschnitte bei Rente, Gesundheitsversorgung und Sozialleistungen angekündigt. "Wenn man uns angreift, dann wehren wir uns", sagte Fahimi bei der zentralen Kundgebung in Nürnberg.