Fußball-Bundesliga: «Reicht einfach nicht»: Leverkusens Andrich komplett bedient

Datum09.05.2026 19:14

Quellewww.zeit.de

TLDRNationalspieler Robert Andrich kritisiert Bayer Leverkusen nach der 1:3-Niederlage gegen den VfB Stuttgart scharf. Er räumt ein, dass die gezeigte Leistung nicht für die Champions League ausreicht und sieht Defizite in der Einstellung und im Charakter des Teams, besonders in schwierigen Phasen. Die Mannschaft müsse sich eingestehen, "nicht gut genug" gewesen zu sein. Die Niederlage sichert Stuttgart wohl Champions League, während Leverkusen um die Europa League kämpft.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „"Reicht einfach nicht": Leverkusens Andrich komplett bedient“. Nationalspieler Robert Andrich hat nach der Niederlage von Bayer Leverkusen im Millionen-Spiel beim VfB Stuttgart deutliche Selbstkritik geübt. "Wenn wir ganz ehrlich mit uns sind, reicht es einfach nicht für die Champions League dieses Jahr", sagte der Kapitän nach der 1:3 (1:2)-Pleite bei den Schwaben am vorletzten Spieltag der Fußball-Bundesliga. Natürlich hake er die nun nur noch sehr unwahrscheinliche Teilnahme an der Königsklasse nicht ab, sagte Andrich. Aber: "Ich bin ein Typ, der versucht, die Leistungen ehrlich einzuordnen." Alle im Verein müssten sich eingestehen, "dass wir für gewisse Sachen einfach nicht gut genug waren", meinte Andrich. Die Partie in Stuttgart sei sinnbildlich für die ganze Saison gewesen.  "Brutal enttäuschend" sei es, dass der VfB so viel besser gewesen sei. Durch die Niederlage rutschten die Leverkusener auf Tabellenplatz sechs ab. Der Rückstand auf die Stuttgarter und die TSG 1899 Hoffenheim beträgt vor dem letzten Spieltag jeweils drei Punkte. Womöglich müssen sich Bayer und der umstrittene Trainer Kasper Hjulmand mit der Europa League begnügen. "Ich glaube, wir haben viele Charaktere, die ziemlich viel mit sich selbst ausmachen", monierte Andrich. Gerade in den schwierigen Situationen gebe es zu wenig Spieler, die vorangehen würden. Vielleicht sei er so kurz nach der Partie auch zu negativ, so der 31-Jährige. In der Sommerpause werde es aber schon Veränderungen geben müssen. © dpa-infocom, dpa:260509-930-58483/1