3. Liga: Dank Kickers-Schützenhilfe: 1860 und Würzburg in DFB-Pokal

Datum09.05.2026 16:23

Quellewww.zeit.de

TLDRDank Siegen für die Würzburger Kickers stehen sowohl sie als auch der TSV 1860 München für den DFB-Pokal 2026/27 fest. Würzburg qualifizierte sich als bayerischer Amateurmeister. Da sie und 1860 München im bayerischen Landespokalfinale gegeneinander antreten, ist die Teilnahme beider Mannschaften unabhängig vom Spielausgang gesichert. 1860 München verlor unterdessen sein letztes Drittligaspiel.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „3. Liga“. Lesen Sie jetzt „Dank Kickers-Schützenhilfe: 1860 und Würzburg in DFB-Pokal“. Der TSV 1860 München und die Würzburger Kickers haben sich für den DFB-Pokal 2026/27 qualifiziert. Weil die Kickers im Regionalliga-Duell mit der SpVgg Unterhaching einen 4:0 (0:0)-Sieg feierten, stehen sie vorzeitig als bayerischer Amateurmeister und Teilnehmer an der ersten Pokalrunde im August fest. Das zweite Ticket geht an den Landespokal-Sieger - weil sich im Finale just Würzburg und 1860 gegenüberstehen, ist unabhängig vom Ausgang auch den "Löwen" die DFB-Pokalteilnahme im August sicher. Den Meistertitel in der Regionalliga sicherte sich indes der 1. FC Nürnberg II. Die Zweitvertretung des "Clubs" kann aber nicht im DFB-Pokal antreten und verzichtete zudem schon im Vorfeld auf Aufstiegs-Relegationsspiele gegen den Vertreter der Regionalliga Nordost. Dort dürfen deshalb nun die Kickers ran. Die Nachricht aus Unterfranken hellte bei den Sechzigern einen emotionalen und sportlich enttäuschenden Nachmittag zumindest etwas auf. Der TSV verlor sein letztes Heimspiel in der 3. Fußball-Liga gegen den FC Ingolstadt mit 1:2 (1:0). In den jüngsten neun Meisterschaftspartien holte die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski damit nur acht Punkte. Gegen den FCI hatte Samuel Althaus das 1:0 für die Gastgeber erzielt (42.), doch Marcel Costly (57.) und Max Besuschkow (64.) drehten das Spiel zugunsten der zuletzt ebenfalls schwächelnden Ingolstädter. Vor Anpfiff hatte es emotionale Szenen gegeben im Grünwalder Stadion, als die "Löwen" gleich acht Spieler verabschiedeten, darunter Jesper Verlaat. Dem Kapitän kamen dabei die Tränen. Der Publikumsliebling fällt wie andere Profis auch einem geplanten Kaderumbruch im Sommer zum Opfer. © dpa-infocom, dpa:260509-930-57992/1