Datum09.05.2026 16:26
Quellewww.spiegel.de
TLDRLaut Insa-Sonntagstrend legt die AfD weiter zu und liegt nun bei 28 Prozent, fünf Punkte vor der Union (23%). Dies ist der schwächste Wert der Union seit über vier Jahren. Die SPD verliert ebenfalls und erreicht 13 Prozent. Union und SPD zusammen kommen nur noch auf 36 Prozent. Die Grünen liegen ebenfalls bei 13 Prozent. Die Umfrage wurde vom 4. bis 8. Mai unter 1.200 Personen durchgeführt.
InhaltDie Regierungsparteien Union und SPD verlieren laut "Sonntagstrend" des Instituts Insa weiter an Zustimmung. Zulegen kann die AfD: Wäre jetzt Bundestagswahl, käme die Partei demnach auf 28 Prozent. Die AfD kann einer neuen Umfrage zufolge ihren Abstand zur Union im Bund auf fünf Prozentpunkte ausbauen. Im neuen "Sonntagstrend" des Instituts Insa im Auftrag der "Bild am Sonntag" kommt die AfD auf 28 Prozent, während die Union nur noch bei 23 Prozent landet, ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Für CDU und CSU ist das der Zeitung zufolge der schwächste Wert seit mehr als vier Jahren. Auch die SPD verliert einen Prozentpunkt und liegt nun bei 13 Prozent. Damit erreichen Union und SPD zusammen nur noch 36 Prozent. Die Grünen kommen ebenfalls auf 13 Prozent. Die Werte für Linke (11 Prozent), BSW (3 Prozent) und FDP (3 Prozent) bleiben unverändert. Insa fragte für den repräsentativen "Sonntagstrend" 1.200 Personen im Zeitraum vom 4. bis 8. Mai: "Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wie würden Sie wählen?". Die maximale Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,9 Prozentpunkten. Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheit behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf etwaige Wahlausgänge.