Fußball in Frankreich: Fehltritt mit Feuerlöscher: Strafe für Aubameyang

Datum09.05.2026 15:44

Quellewww.zeit.de

TLDRPierre-Emerick Aubameyang wurde von Olympique Marseille intern gesperrt, da er bei einem Trainingslager einen Funktionär und dessen Bett mit einem Feuerlöscher besprühte. Der Vorfall ereignete sich am letzten Abend des Trainingslagers, das aufgrund einer sportlichen Krise einberufen wurde. Aubameyang erklärte, er habe lediglich für gute Laune sorgen wollen, seine Entschuldigung verhinderte die Strafe jedoch nicht. Der frühere Bundesliga-Stürmer wurde für das nächste Auswärtsspiel aus dem Kader gestrichen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball in Frankreich“. Lesen Sie jetzt „Fehltritt mit Feuerlöscher: Strafe für Aubameyang“. Wegen eines missratenen Streichs mit einem Feuerlöscher im Straf-Trainingslager hat Olympique Marseille den früheren Bundesliga-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang Medien zufolge intern gesperrt. Der Torjäger habe den Berichten zufolge einen Clubfunktionär und dessen Bett in der Unterkunft des Teams mit dem Inhalt eines Feuerlöschers besprüht. Der Vertreter der sportlichen Leitung meldete den Vorfall, daraufhin wurde der 36 Jahre alte Aubameyang für das nächste Auswärtsspiel aus dem Kader gestrichen. Das Team hatte das Trainingslager wegen der jüngsten sportlichen Krise bezogen. Am letzten Abend wollte eine Gruppe um Aubameyang dann angeblich mit lustigen Aktionen die Stimmung heben und ging dabei wohl zu weit. Der gabunische Nationalspieler erklärte, er habe bei einer Feier im Stile eines "Ferienlagers" eigentlich nur für gute Laune sorgen wollen. Seine Bitte um Entschuldigung verhinderte die Strafe nicht. Aubameyang gilt dank einiger extrovertierter Auftritte als Reizfigur. Seit dem Vorjahr spielt er erneut für Marseille. Zwischen 2013 und 2018 stand er in Diensten von Borussia Dortmund, wechselte dann zum FC Arsenal. Nach weiteren Stationen beim FC Barcelona und dem FC Chelsea hatte er bereits in der Saison 2023/2024 für Olympique gespielt, ehe er für ein Jahr nach Saudi-Arabien ging. © dpa-infocom, dpa:260509-930-57857/1