Datum09.05.2026 15:28
Quellewww.zeit.de
TLDRDie FDP Rheinland-Pfalz hat Stefan Thoma mit 53 Prozent der Stimmen zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Er löst Daniela Schmitt ab, die nach dem schlechten Ergebnis bei der Landtagswahl ihren Rückzug angekündigt hatte. Thoma, ein 37-jähriger Landtagsabgeordneter und ehemaliger Lehrer, kündigte einen Kampf um den Wiederaufstieg der Partei an, mit Zielen für den Einzug in Bundestag und Landtag in den nächsten Jahren.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nach Absturz bei Landtagswahl“. Lesen Sie jetzt „FDP wählt Stefan Thoma zum neuen Vorsitzenden“. Die rheinland-pfälzische FDP hat Stefan Thoma zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Thoma erhielt rund 53 Prozent der gültigen Stimmen, wie das Tagungspräsidium in Bad Kreuznach mitteilte. Damit setzte er sich gegen die weiteren Kandidaten David Dietz und Bernhard Busch durch. Auf Dietz entfielen demnach rund 41 Prozent der Stimmen, Busch erhielt knapp 3 Prozent. Der 37-jährige Thoma ist seit einem Jahr Landtagsabgeordneter, er übernahm das Mandat des verstorbenen Justizministers Herbert Mertin. Vor seiner Zeit im Landtag arbeitete er als Lehrer. In seiner Vorstellungsrede legte Thoma einen klaren Schwerpunkt auf Meinungsfreiheit und Sicherheit, zugleich kündigte er einen Kampf um den Wiederaufstieg der FDP an. "Wir wollen in spätestens 3 Jahren wieder in den Bundestag einziehen, wir wollen in spätestens 5 Jahren wieder in den Landtag einziehen", sagte er in Bad Kreuznach. Nötig wurde die Wahl eines neuen Vorsitzenden nach dem angekündigten Rückzug der bisherigen Landesvorsitzenden Daniela Schmitt. Nach der Wahl im März hatte Schmitt angekündigt, den Parteivorsitz abzugeben. Die Amtszeit des neu gewählten Vorstands endet regulär im kommenden Frühjahr. © dpa-infocom, dpa:260509-930-57761/1