Datum09.05.2026 10:11
Quellewww.spiegel.de
TLDRRom ist durch den Klimawandel stark gefährdet. Schadstoffe und Extremwetter bedrohen antike Bauwerke wie das Kolosseum, die irreparable Schäden davontragen könnten. Selbst Marmor ist durch Temperaturschwankungen gefährdet. Experten arbeiten an Schutzstrategien für Roms Kulturerbe. Der Artikel erwähnt auch einen "Power-Nap-Contest" in Seoul, bei dem ein über 80-Jähriger gewann.
InhaltGefahr in Rom, Tsunami in Alaska und ein mysteriöser Absturz: Die Lese-Empfehlungen der Woche aus der Wissenschaftsredaktion des SPIEGEL. Als Wissenschaftsredakteur, der sich besonders mit den Themen Archäologie und Geschichte befasst, gehört Rom natürlich zu meinen Lieblingsstädten. Mehr als 25.000 historische und archäologische Denkmäler sind im Großraum der italienischen Metropole zu sehen, nirgendwo sonst lässt sich so viel über europäische Kulturgeschichte lernen. Den neuen Report meiner Kollegin Susanne Götze habe ich daher mit großer Besorgnis gelesen. Darin wird beschrieben, wie sehr die angeblich "ewige Stadt" unter Schadstoffen und Extremwetterereignissen leidet. Stürme und Starkregen setzen dem Kolosseum, dem Forum Romanum oder dem Vittoriano, dem Nationaldenkmal an der Piazza Venezia, schon jetzt derart zu, dass Fachleute irreversible Schäden der Substanz voraussagen. "Roms Bauwerke haben Kriege, Erdbeben und Massentourismus erlebt", schreibt Susanne, "jetzt könnte der Klimawandel sie ruinieren." Sogar der vermeintlich unverwüstliche und in Rom allgegenwärtige Marmor sei in Gefahr geraten, heißt es im Text. Auf extreme Temperaturschwankungen, wie sie in den vergangenen Jahren immer wieder verzeichnet wurden, reagiert das edle Gestein nämlich empfindlich. Schwere Marmorplatten, in denen sich zunächst nur Mikrorisse bildeten, könnten auf Dauer zerbrechen. Das Gute ist, dass mittlerweile allerlei Experten und Expertinnen an Strategien arbeiten, wie sich Gebäude, Skulpturen und andere Hinterlassenschaften aus der glorreichen Vergangenheit Roms besser schützen lassen. Welche Ideen sie haben, lesen Sie hier . Herzlich, Ihr Guido Kleinhubbert Ein kurzer Schlaf am Tag kann die Leistungsfähigkeit erhöhen und Menschen helfen, produktiver zu werden. Ob auch die Teilnehmer des "Power-Nap-Contest" in Südkoreas Hauptstadt Seoul erfrischt erwachten, darf aber bezweifelt werden: Der Wettbewerb dauerte 90 Minuten, und so dürften etliche in tiefere Schlafstadien abgedriftet sein. Wer daraus aufgeweckt wird, fühlt sich mitunter müder als vorher. Gewonnen hat den Contest ein über 80-Jähriger: Sein Ruhepuls ließ auf einen besonders friedlichen Schlaf schließen. (Feedback & Anregungen? )