Datum08.05.2026 17:22
Quellewww.spiegel.de
TLDRDonald Trump steht unter Druck durch Inflation und schlechte Umfragewerte. Trotz seines offenbar sinkenden Interesses an einem Krieg mit dem Iran, auch wegen steigender Benzinpreise, ist er keineswegs politisch am Ende. Die Korrespondentin Amalia Heyer warnt vor Wunschdenken. Trump genießt weiterhin breite Unterstützung und kontrolliert die Republikanische Partei fest, wie Vorwahlergebnisse zeigen. Ein Ende der Ära Trump sei zu früh anzunehmen.
InhaltIrankrieg, Inflation, desaströse Umfragewerte: Donald Trump steht enorm unter Druck. Noch kein Grund, ihn abzuschreiben, aber Trumps Interesse am Krieg scheint abzunehmen, sagt SPIEGEL-Korrespondentin Amalia Heyer. In dieser Folge von "Acht Milliarden" spricht Host Juan Moreno mit Amalia Heyer, Korrespondentin für den SPIEGEL in Washington, D.C. . Heyer warnt davor, Donald Trumps aktuelle politische Lage durch Wunschdenken zu verkennen. Er sei keinesfalls verzweifelt oder politisch am Ende. Zwar scheint Trump im Irankonflikt auf Deeskalation zu setzen, auch weil er den innenpolitischen Druck durch hohe Benzinpreise spürt – doch das sollte nicht als Schwäche gewertet werden. Trump werde noch immer von sehr vielen Menschen in den USA unterstützt und habe die Republikanische Partei fest im Griff. Das zeigten unter anderem die Vorwahlen dieser Woche im Bundesstaat Indiana, bei denen sich Trumps Kandidaten gegen jene durchsetzten, die sich ihm in der Vergangenheit widersetzt hatten. Für den von vielen angestimmten Abgesang auf die Ära Trump sei es laut Heyer noch deutlich zu früh. "Ich würde nicht gegen Trump wetten", sagt Heyer. Hier geht es zur neuen Podcast-Episode: Sie können "Acht Milliarden" in allen Podcast-Apps kostenlos hören und abonnieren. Klicken Sie dafür einfach auf den Link zu Ihrer Lieblings-App: Und abonnieren Sie dann den Podcast, um keine Folge zu verpassen. Wenn Sie lieber eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie dort einfach nach "Acht Milliarden". Den Link zum RSS-Feed finden Sie hier .