Tourismusprojekt: «Yosephinum»: Neue Erlebniswelt für Spiele kommt erst 2028

Datum08.05.2026 14:20

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Spielerlebniswelt "Yosephinum" in Altenburg, die die Geschichte und Gegenwart des Spiels thematisiert, wird voraussichtlich erst im Februar 2028 eröffnen. Bauverzögerungen, bedingt durch Frostperioden und unerwartete Sanierungsarbeiten im historischen Josephinum, verschieben die geplante Eröffnung um sechs Monate. Die rund 25 Millionen Euro teure Anlage soll auf 3.500 Quadratmetern 20 Themenräume, eine Spiele-Lounge und Veranstaltungsflächen bieten und jährlich 75.000 Besucher anlocken.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tourismusprojekt“. Lesen Sie jetzt „"Yosephinum": Neue Erlebniswelt für Spiele kommt erst 2028“. Die multimediale Erlebniswelt zur Geschichte und Gegenwart des Spiels nimmt in der Skatstadt Altenburg Gestalt an: Nach dem heutigen Richtfest für das "Yosephinum" gehen in den nächsten Monaten die Arbeiten mit dem Innenausbau und an der Fassade weiter, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Das historische Josephinum - das einstige Parlament des Herzogtums Sachsen-Altenburg, das seit Jahren verfiel - wird derzeit umgebaut und um einen Anbau erweitert. Die Eröffnung der Spielerlebniswelt wird sich jedoch den Angaben zufolge voraussichtlich um ein halbes Jahr auf Februar 2028 verschieben. Grund hierfür sei unter anderem der ungewöhnlich lange Winter mit langen Frostperioden, der zu Verzögerungen beim Betonieren führte. Zudem seien im Altbau alte Kanäle und Schächte nur laienhaft zugemauert gewesen. Dies habe zunächst korrigiert werden müssen, um die Tragfähigkeit zu gewährleisten, hieß es. Nach seiner Fertigstellung wartet das "Yosephinum" auf drei Etagen mit 20 Themenräumen auf. Auf rund 3.500 Quadratmetern sollen die Besucher spielerisch die Welt der Spiele entdecken: Neben einer Ausstellung wird es eine Lounge für gesellige Spiele vor Ort und einen multifunktionalen Raum für kreative Veranstaltungsformate von Unternehmen geben. Schätzungen gehen von rund 75.000 Gästen pro Jahr in der neuen Erlebniswelt aus.  Die Gesamtkosten für das Vorhaben belaufen sich den Angaben nach auf voraussichtlich rund 25 Millionen Euro. Davon seien rund 22 Millionen Euro Fördermittel - etwa drei Millionen Euro trägt die Stadt. In Altenburg mit seiner rund 500-jährigen Kartenmacher-Tradition ist das Thema Spiel fest verwurzelt. 1813 wurde dort das Skatspiel erfunden. Bis heute befindet sich in Altenburg der Sitz des internationalen Skatgerichts und des Deutschen Skatverbands. Die neue Spielewelt ist Teil einer umfassenden Strategie, um Altenburg als Tourismusziel bekannter zu machen. © dpa-infocom, dpa:260508-930-53404/1