Datum07.05.2026 16:14
Quellewww.zeit.de
TLDRDie BSW-Fraktion in Brandenburg ist besorgt über die schwindende Anzahl von Bank- und Sparkassenfilialen im ländlichen Raum. Fraktionschef Lüders kündigte eine Untersuchung der Bargeldversorgung an, da dies für viele Bürger eine zunehmende Herausforderung darstellt. Die Bundesbank bestätigt das Filialsterben, begründet es mit Online-Banking und Kostendruck. Die BSW-Fraktion plant eine Initiative und stellt eine Anfrage an die Landesregierung, um Maßnahmen zur Sicherstellung der Bargeldversorgung in ländlichen Gebieten zu fordern.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Banken und Sparkassen“. Lesen Sie jetzt „BSW-Fraktion Brandenburg sieht Risiken für Bargeldversorgung“. Die BSW-Landtagsfraktion in Brandenburg zeigt sich angesichts des Filialsterbens von Banken und Sparkassen auf dem Land alarmiert. Fraktionschef Niels-Olaf Lüders kündigte nach einer Klausurtagung in der Schorfheide an, dass die BSW-Fraktion die Bargeldversorgung vor allem auf dem Land näher untersuchen wolle. "Es ist für viele Bürger, die in der Fläche wohnen, bisweilen eine echte Herausforderung, an Bargeld zu gelangen", sagte Lüders. Die Problemsituation verschärfe sich immer weiter. Deshalb plane die Fraktion eine Initiative. Das Filialsterben bei Banken und Sparkassen geht nach Angaben der Deutschen Bundesbank weiter. Die Zahl der Zweigstellen sank im Jahr 2024 um 8,4 Prozent auf 17.870. Als Gründe nennt die Bundesbank die zunehmende Verbreitung des Online-Banking und Druck zur Kostensenkung. In einer Anfrage will der BSW-Abgeordnete Christian Dorst von der Landesregierung wissen, wie sie die Entwicklung bei den Sparkassen beurteilt und was sie unternimmt, um die flächendeckende Versorgung auch in den ländlichen Räumen Brandenburgs sicherzustellen. © dpa-infocom, dpa:260507-930-48766/1