Datum07.05.2026 13:41
Quellewww.zeit.de
TLDREine Kontaktperson eines Hantavirus-Falls auf Kreuzfahrtschiff "Hondius" wird in der Uniklinik Düsseldorf untersucht. Eine Infektion ist bisher nicht bestätigt, aber weitere Beobachtungen sind aufgrund der Inkubationszeit nötig. Die Person hatte Kontakt zu einer gestorbenen Deutschen an Bord. Das Schiff, auf dem es drei Todesfälle und mehrere Infektionen gab, ist nach längerer Wartezeit nun auf dem Weg nach Teneriffa.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Todesfälle bei Kreuzfahrt“. Lesen Sie jetzt „Hantavirus-Kontaktperson: Weitere Untersuchungen nötig“. Eine Infektion mit dem Hantavirus konnte bei einer als Kontaktperson in die Uniklinik Düsseldorf gebrachten Person bisher nicht ausgeschlossen werden. Es gebe keine Hinweise auf eine Infektion, sagte ein Sprecher der Uniklinik Düsseldorf. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Inkubationszeit seien jedoch eine weitere Beobachtung und zusätzliche Untersuchungen erforderlich. Die Schutzmaßnahmen werden deshalb vorsorglich aufrechterhalten. Die Person soll auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" Kontakt zu einem Hantavirus-Fall gehabt haben. Sie kam am späten Mittwochabend mit einem speziellen Transport-Konvoi zur vorsorglichen Untersuchung in der Uniklinik Düsseldorf an. Einsatzkräfte der Feuerwehr Düsseldorf hatten sie zuvor am Flughafen in Amsterdam übernommen. Nähere Angaben zu der Person wie Alter, Geschlecht oder Wohnort machte die Uniklinik Düsseldorf nicht. Nach Angaben des niederländischen Außenministeriums sollte eine 65 Jahre alte Deutsche in Düsseldorf untersucht werden. Sie soll in engem Kontakt mit der deutschen Frau gestanden haben, die an Bord gestorben war. Das unter niederländischer Flagge fahrende Schiff ist nun auf dem Weg nach Teneriffa, wo es am Sonntag ankommen soll. Es lag tagelang vor Kap Verde vor Anker, nachdem Anfang der Woche deutlich wurde, dass es vom Hantavirus betroffen ist. Drei Menschen starben, mehrere wurden infiziert und krank. © dpa-infocom, dpa:260507-930-47631/1