Kriminalität: Ermittler stoßen auf 636 Kilogramm Kokain in Wuppertal

Datum07.05.2026 11:35

Quellewww.zeit.de

TLDRErmittler stellten in Wuppertal 636 Kilogramm Kokain sicher. Der Fund war das Ergebnis einer Ermittlung, die durch einen früheren Drogenfund auf der A8 ausgelöst wurde. In einem Großeinsatz nahmen Beamte drei Männer fest, darunter einen 50-Jährigen, der des bandenmäßigen Drogenschmuggels und -handels beschuldigt wird. Die Drogen waren hinter einer Doppelwand versteckt. Zudem wurden scharfe Schusswaffen beschlagnahmt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Ermittler stoßen auf 636 Kilogramm Kokain in Wuppertal“. Mit dem Fund von 636 Kilogramm Kokain in Nordrhein-Westfalen ist Ermittlungsbehörden in Bayern ein großer Schlag gegen eine mutmaßliche Drogenbande gelungen. Ausgelöst durch einen Drogenfund im Mai 2025 in einem Auto auf der Autobahn 8 im Landkreis Rosenheim führten Ermittlungen zu einer Gewerbeimmobilie nach Wuppertal. Das teilten das Zollfahndungsamt München und die Staatsanwaltschaft Traunstein gemeinsam mit. In NRW nahmen die Beamten Mitte April 2026 bei einem Großeinsatz einen 50-Jährigen fest. Die 636 Kilogramm Drogen lagerten getarnt hinter einer Doppelwand. Ebenfalls sichergestellt wurden scharfe Schusswaffen. Insgesamt vollstreckten die Behörden neun Durchsuchungsbeschlüsse und nahmen zwei weitere Männer im Alter von 33 und 39 Jahren fest. Die drei sitzen laut Mitteilung in Untersuchungshaft.  Dem 50-Jährigen wirft die Staatsanwaltschaft vor, bandenmäßig Drogen nach Deutschland geschmuggelt und damit gehandelt zu haben. Mit speziell dafür präparierten Fahrzeugen mit professionellen Verstecken sollen die Männer das Kokain nach Deutschland gebracht haben. © dpa-infocom, dpa:260507-930-46638/1