Datum07.05.2026 11:10
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Bannewitzer Goldschatz, der zufällig beim Rasenmähen entdeckt wurde, ist echt. Nach eingehender Prüfung durch Edelmetallspezialisten wurden zehn Barren mit einem Gesamtgewicht von 31 Gramm als authentisch eingestuft. Die Gemeinde Bannewitz erhält nun 38.000 Euro aus dem Verkauf. Dieses Geld wird zu gleichen Teilen an 30 lokale Vereine verteilt, darunter Organisationen aus den Bereichen Feuerwehr, Karneval, Musik, Sport und Jugend. Einem Gemeindemitarbeiter war der Fund vor einem halben Jahr gelungen. Die Polizei stellte keine Verbindung zu Straftaten fest, und nach Ablauf der Finderfrist fiel das Gold an die Gemeinde.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Beim Rasenmähen entdeckt“. Lesen Sie jetzt „Bannewitzer Gold ist echt - Vereine erhalten 38.000 Euro“. Eine Prüfung brachte Klarheit: Der Bannewitzer Goldschatz ist echt. Damit erhalten die 30 lokalen Vereine, denen Bürgermeister Heiko Wersig die zehn Barren am Montag überreichte, insgesamt 38.000 Euro aus dem Ankauf, wie die 11.000-Einwohner-Gemeinde im Süden von Dresden mitteilte. Im Zuge des Ankaufs prüften Edelmetallspezialisten das im vergangenen Oktober gefundene Gold in einem mehrstufigen Verfahren mit Magnettests, elektrischen Leitfähigkeits- und Röntgenfluoreszenzanalysen. Dabei bestätigten sie die Echtheit der zusammen rund 31 Gramm schweren Barren. "Jetzt, wo das grüne Licht da ist, wird das Geld umgehend auf die Vereinskonten überwiesen", sicherte der Sprecher der Ostsächsischen Sparkasse, Henrik Oliver von Oehsen, laut Mitteilung zu. "Unsere Vereine können nun fest mit dem Geld planen", freute sich Bürgermeister Wersig. Die Empfänger, darunter Feuerwehr-, Karnevals-, Musik- und Sportvereine sowie Jugendclubs, teilen sich den Erlös zu gleichen Teilen auf. Ein Gemeindemitarbeiter hatte den ungewöhnlichen Fund vor einem halben Jahr bei Mäharbeiten gemacht. Eine Verbindung zu einer Straftat stellte die Polizei nicht fest. Da auch niemand glaubhaft nachweisen konnte, der rechtmäßige Eigentümer zu sein, ging das Gold nach Ablauf der sechsmonatigen Finderfrist in den Besitz der Gemeinde über. Bürgermeister Wersig reichte es nach der Übergabe am Montag direkt an Vereinsvertreter weiter. © dpa-infocom, dpa:260507-930-46492/1