Mindestlohn-Kontrollen: Zoll identifiziert Verdachtsfälle in Paketbranche

Datum07.05.2026 08:38

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Zoll hat bei bundesweiten Mindestlohn-Kontrollen in der Paketbranche auch in Hessen Verdachtsfälle auf Unregelmäßigkeiten identifiziert. In Gießen ermittelten 114 Zollbeamte 24 Verdachtsfälle bei 81 überprüften Betrieben und 300 Fahrern. Kontrolliert wurden die Einhaltung des Mindestlohns, sozialversicherungsrechtliche Pflichten, sowie Sozialleistungsbezug und illegale Ausländerbeschäftigung. Im Anschluss erfolgen detaillierte Nachprüfungen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Mindestlohn-Kontrollen“. Lesen Sie jetzt „Zoll identifiziert Verdachtsfälle in Paketbranche“. Bei einer bundesweiten Aktion des Zolls zur Kontrolle von Paketzustellern sind auch in Hessen Verdachtsfälle festgestellt worden. Das Hauptzollamt Gießen berichtet nach ersten Ergebnissen von 24 Fällen, in denen es erste Verdachtsmomente auf Unregelmäßigkeiten gebe.  114 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Gießen nahmen am Mittwoch an einer bundesweiten Schwerpunktprüfung von Kurier-, Express- und Paketdienstleistern teil. Sie überprüften den Angaben zufolge in Nord-, Ost- und Mittelhessen 81 Betriebe sowie die Arbeitsverhältnisse von 300 Fahrerinnen und Fahrern.  Dabei ging es um die Einhaltung des Mindestlohns sowie sozialversicherungsrechtlicher Pflichten. Auch der unrechtmäßige Bezug von Sozialleistungen und die illegale Beschäftigung von Ausländern wurden kontrolliert.  Nun folgten detaillierte Nachprüfungen, bei denen die vor Ort erhobenen Daten mit der Lohn- und Finanzbuchhaltung der Unternehmen sowie weiteren Geschäftsunterlagen abgeglichen werden, erklärt das Hauptzollamt. © dpa-infocom, dpa:260507-930-45814/1