Datum07.05.2026 07:47
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Linke-Chefin Katja Maurer kritisiert Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) scharf für dessen Äußerung, junge Thüringer hätten die besten Chancen, aber niedrige Zufriedenheitswerte. Maurer wirft Voigt vor, die Lebensrealität junger Menschen zu ignorieren. Sie verweist auf die psychischen Belastungen durch die Corona-Pandemie und die Verunsicherung durch Kriege wie die Ukraine-Krise, die zu einem "Dienst an der Waffe" führen könnten, statt positive Zukunftsperspektiven zu bieten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Politik“. Lesen Sie jetzt „Linke kritisiert Voigt für Äußerung über junge Menschen“. Die Thüringer Linke-Co-Chefin Katja Maurer kritisiert Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) wegen einer Äußerung zur Stimmung unter jungen Menschen in Thüringen. Nach einem Bericht der "Thüringer Allgemeinen" äußerte der Regierungschef Unverständnis über die laut Umfragen niedrigen Zufriedenheitswerte unter 18- bis 29-Jährigen im Land. "So zu tun, als hätte die Generation nicht die besten Chancen, ist einfach falsch", sagte der CDU-Politiker im Rahmen einer Veranstaltung zum Tag des Lokaljournalismus am Dienstagabend in Weimar. "Ministerpräsident Mario Voigt ignoriert die Lebensrealität junger Menschen in Thüringen", kritisierte Maurer die Äußerung. Statt "echter Perspektiven für ein gutes Leben" würden sich viele junge Menschen nun stattdessen mit einem möglichen "Dienst an der Waffe" konfrontiert sehen, so die Linke-Politikerin mit Verweis auf Kriege, Krisen und Rüstungsinvestitionen. Zudem habe bereits die Corona-Pandemie bei jungen Menschen im Land zu "massiven sozialen Ängsten und psychischen Problemen" geführt. © dpa-infocom, dpa:260507-930-45660/1