Datum07.05.2026 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDREin 67-jähriger Frankfurter Kommunalpolitiker muss sich wegen gewerbsmäßiger Beihilfe zur Schleusung vor Gericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, neunmal gefälschte Mietverträge für ausländische Staatsangehörige ausgestellt zu haben, um diesen die Beantragung von Aufenthaltstiteln zu ermöglichen. Dafür soll er über 22.700 Euro eingenommen haben, obwohl keine echten Mietverhältnisse bestanden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kommunalpolitik Frankfurt“. Lesen Sie jetzt „Frankfurter Politiker wegen Schleuser-Beihilfe vor Gericht“. Ein Kommunalpolitiker aus Frankfurt soll Beihilfe beim illegalen Einschleusen von Ausländern geleistet haben. Heute (9.00 Uhr) muss er sich am Frankfurter Amtsgericht verantworten. Konkret wird dem 67-Jährigen gewerbsmäßige Beihilfe in neun Fällen vorgeworfen. Er soll als Eigentümer und Vermieter mehrerer Räumlichkeiten in Frankfurt gegen Entgelt unter anderem Mietverträge für bengalische und indische Staatsangehörige ausgestellt haben, obwohl tatsächlich kein Mietverhältnis bestand. Ausländer benötigen den Nachweis eines Wohnraums, um ihren Aufenthaltstitel zu beantragen oder zu verlängern. Insgesamt soll er über 22.700 Euro erbeutet haben. © dpa-infocom, dpa:260507-930-45033/1