Datum07.05.2026 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Platz vor dem Berliner Abgeordnetenhaus wird nach der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer benannt. Dies geschieht im Rahmen einer Feierstunde vor der heutigen Plenarsitzung, die aufgrund der 1. Mai-Feierlichkeiten später beginnt. Die Feierlichkeiten am 1. Mai selbst verliefen weitgehend friedlich, führten aber zu mehreren Festnahmen und Ermittlungen wegen verschiedener Straftaten. Friedländer, Ehrenbürgerin Berlins, verstarb im Alter von 103 Jahren.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landesparlament“. Lesen Sie jetzt „Platz vor dem Parlament wird nach Margot Friedländer benannt“. Die Abgeordneten des Berliner Landesparlaments debattieren bei ihrer nächsten Sitzung über die Feiern und Demonstrationen am 1. Mai. Dabei blieb es weitgehend friedlich. Allerdings wurden nach Angaben der Berliner Polizei mehrere Dutzend Menschen vorläufig festgenommen und rund 120 Ermittlungen wegen des Verdachts von Straftaten eingeleitet. Dazu zählten etwa Landfriedensbruch, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und sexuelle Belästigung. Die Plenarsitzung im Abgeordnetenhaus beginnt heute eine Stunde später (11.00 Uhr) als üblich. Bereits zuvor soll der Platz vor dem Landesparlament nach der Holocaust-Überlebenden und Berliner Ehrenbürgerin Margot Friedländer benannt werden. Aus diesem Anlass ist eine Feierstunde im Plenarsaal (ab 9.00 Uhr) geplant. Unter anderem der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) will in einer Rede an Margot Friedländer erinnern, die am 9. Mai vergangenen Jahres im Alter von 103 Jahren gestorben war. Anschließend soll das Namensschild für den Platz enthüllt werden. © dpa-infocom, dpa:260507-930-45051/1