Datum06.05.2026 23:55
Quellewww.zeit.de
TLDREine Kontaktperson einer an Hantavirus verstorbenen Person von der Kreuzfahrt "Hondius" wurde zur vorsorglichen Untersuchung ins Uniklinikum Düsseldorf gebracht. Die Person zeigt keine Symptome und es wird davon ausgegangen, dass sie nicht infiziert ist. Auf der "Hondius" gab es bereits drei Todesfälle durch das Hantavirus, darunter eine deutsche Frau. Die Aufnahme in Düsseldorf dient der medizinischen Abklärung.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Todesfälle bei Kreuzfahrt“. Lesen Sie jetzt „Hantavirus-Kontaktperson am Klinikum Düsseldorf eingetroffen“. Eine Person, die auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" Kontakt zu einer Hantavirus-Infizierten hatte, ist am späten Abend zur vorsorglichen Untersuchung am Uniklinikum Düsseldorf eingetroffen. Ein dpa-Reporter berichtete, der spezielle Transport-Konvoi sei im Bereich der Infektionsstation angekommen. Einsatzkräfte der Feuerwehr Düsseldorf hatten die Person am Flughafen in Amsterdam übernommen. Man gehe davon aus, dass die betreffende Person nicht infiziert sei, sie zeige keine Symptome, hatte das Klinikum (UKD) am Mittag mitgeteilt. "Es handelt sich um eine Kontaktperson ohne bestätigten Nachweis einer Hantavirus-Infektion." Die Aufnahme der Person aus Deutschland erfolge vorsorglich zur medizinischen Abklärung. Weitere Angaben - etwa zu Geschlecht, Alter oder Wohnort - wurden nicht gemacht. Auf der Infektionsstation stehen demnach eine klinische Ersteinschätzung sowie infektiologische Untersuchungen an. Auf der "Hondius" hatte es nach Infektionen mit dem Hantavirus auch drei Todesfälle gegeben - ein älteres niederländisches Ehepaar und eine deutsche Frau starben. Drei Personen wurden nun evakuiert, darunter laut niederländischem Außenministerium eine 65 Jahre alte Deutsche. Es handele sich um die Person, die in Düsseldorf untersucht werde. Das Klinikum äußerte sich dazu nicht. © dpa-infocom, dpa:260506-930-44851/1