Datum06.05.2026 14:58
Quellewww.zeit.de
TLDRVor der Ostseeküste bei Rerik befreiten Seenotretter ein Fahrgastschiff mit 40 Personen aus einer Untiefe. Das 34 Meter lange Schiff, die "Ostseebad Rerik", hatte Maschinenschwierigkeiten im Salzhaff. Nach einer Alarmierung der Freiwilligenstation Timmendorf wurde die Unterstützung des Seenotrettungskreuzers "Arkona" benötigt. Gemeinsam gelang es, das Schiff in tieferes Wasser zu ziehen, woraufhin es seine Fahrt selbstständig fortsetzen konnte. Zu keiner Zeit bestand Gefahr für die Passagiere.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ostseeküste“. Lesen Sie jetzt „Seenotretter befreien Fahrgastschiff aus einer Untiefe“. Seenotretter haben am Dienstag ein Fahrgastschiff vor der Ostseeküste bei Rerik befreit. Das teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit. Die "Ostseebad Rerik", ein 34 Meter langes Fahrgastschiff, lag demnach wegen Maschinenproblemen im Salzhaff direkt neben dem schmalen Fahrwasser fest. An Bord befanden sich 40 Menschen. Weil sich das Schiff nicht aus eigener Kraft befreien konnte, meldete sich der Kapitän bei der von der DGzRS betriebenen deutschen Rettungsleitstelle See in Bremen. Zunächst wurde die Freiwilligenstation Timmendorf auf der Insel Poel alarmiert. Mit dem Seenotrettungsboot "Wilma Sikorski" seien die Seenotretter nach einer halben Stunde bei dem Fahrgastschiff gewesen. Um die "Ostseebad Rerik" vom Schlick zu ziehen, benötigte es dann aber doch die zusätzliche Unterstützung des Seenotrettungskreuzers "Arkona" der DGzRS-Station Warnemünde. Mit vereinten Kräften hätten die beiden Schiffe die "Ostseebad Rerik" dann befreien und in tieferes Wasser ziehen können, teilte die DGzRS mit. Das Schiff habe seine Fahrt danach selbstständig fortsetzen können. Eine Gefahr für die Passagiere habe zu keinem Zeitpunkt bestanden. © dpa-infocom, dpa:260506-930-42812/1