Datum06.05.2026 14:38
Quellewww.zeit.de
TLDRNach der mutmaßlichen Amokfahrt in Leipzig wurden am östlichen Eingang der Grimmaischen Straße neue Poller installiert. Diese sogenannten Oktablöcke sollen die Durchfahrt für Fahrzeuge blockieren und ein ähnliches Vorgehen verhindern. Der Tatverdächtige konnte die Einfahrt zuvor ungehindert passieren, was zu einer Überprüfung des städtischen Sicherheitskonzepts führte. Die neuen Poller verkeilen sich unter Fahrzeugen, um eine Weiterfahrt zu unterbinden.
InhaltAn einer Einfahrt, die der Tatverdächtige bei seiner mutmaßlichen Amokfahrt passierte, gibt es neue Sicherungsmaßnahmen. Eine Sperre soll dort die Durchfahrt verhindern. Nach der mutmaßlichen Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt hat die Stadtverwaltung neue Sicherungsmaßnahmen ergriffen. Am östlichen Eingang der Grimmaischen Straße, die der Tatverdächtige bei seiner Fahrt passiert hatte, wurden mehrere sogenannte Oktablöcke aufgestellt. Das teilte ein Stadtsprecher mit. "Damit ist die Zufahrt an dieser Stelle bis auf Weiteres für Fahrzeuge blockiert", sagte der Sprecher weiter. Sollte ein Fahrzeug versuchen, diese Hindernisse zu überwinden, würden sich die Blöcke unter dem Wagen verkeilen und eine Weiterfahrt unmöglich machen. Am späten Montagnachmittag hatte der 33-jährige Tatverdächtige den östlichen Eingang der Grimmaischen Straße noch ungehindert passiert und war über den Augustusplatz in die Fußgängerzone einfahren. An dieser Stelle gab es zu diesem Zeitpunkt, anders als am westlichen Ende der Fußgängerzone, noch keine Poller. Nach der Tat wurde deshalb auch das Sicherheitskonzept der Stadt geprüft. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.