Datum06.05.2026 14:00
Quellewww.zeit.de
TLDREine parteiübergreifende Kampagne namens „Antisemitismus ohne mich“ setzt sich gegen Judenhass ein. Initiert vom Münchner Hochschulprofessor Guy Katz, unterstützen Abgeordnete von CSU, Grünen, Freien Wählern und SPD sowie die bayerische Landtagspräsidentin und der Ministerpräsident die Initiative. Ziel ist, ein sichtbares Zeichen gegen Antisemitismus aus der Gesellschaft zu senden. Über die Website dachgegenhass.com können Bürger kostenlose Aufkleber bestellen, um Haltung zu zeigen und Antisemitismus im Alltag entgegenzutreten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kampf gegen Antisemitismus“. Lesen Sie jetzt „"Antisemitismus ohne mich" – Parteiübergreifende Kampagne“. "Antisemitismus ohne mich" – unter diesem Motto setzt sich eine parteiübergreifende Kampagne gegen Judenhass und Antisemitismus in all seinen Variationen ein. Gemeinsam mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Ministerpräsident Markus Söder stellten sich die Landtagsabgeordneten von CSU, Grünen, Freien Wählern und SPD im Landtag nun geschlossen hinter die von dem Münchner Hochschulprofessor Guy Katz initiierte Kampagne. Ziel der gemeinsamen Aktion ist es, ein Signal aus der Mitte der Gesellschaft zu senden: Antisemitismus hat hier keinen Platz. Über die Website dachgegenhass.com können Bürgerinnen und Bürger kostenlos Aufkleber bestellen und damit selbst ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen. "Viele sind gegen Antisemitismus – aber zu wenige machen es sichtbar. Diese Kampagne macht Haltung alltagstauglich", sagte Hauptinitiator Katz. Die Fraktionsvorsitzenden der vier Landtagsfraktionen – die AfD war außen vor – riefen schon vorab dazu auf, öffentlich Farbe zu bekennen, im Alltag ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen und gemeinsam Haltung zu zeigen. © dpa-infocom, dpa:260506-930-42341/1