Datum06.05.2026 13:58
Quellewww.zeit.de
TLDRSchwerins Umweltminister Till Backhaus kritisiert mangelnde Transparenz bezüglich des freigesetzten Buckelwals. Trotz vereinbarter Informationsübermittlung liegen keine Daten zum Zustand oder Verbleib des Tieres vor. Der Wal wurde nach mehrfachem Stranden in der Ostsee in die Nordsee entlassen. Experten schätzten seine Überlebenschancen als gering ein. Backhaus betont, dass der Rettungsversuch dem Wal eine Chance im natürlichen Lebensraum geben sollte.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Freigesetzter Buckelwal“. Lesen Sie jetzt „Fehlende Infos zum Wal - Backhaus übt Kritik“. Angesichts fehlender Informationen zum Verbleib und Zustand des von der Ostseeküste abtransportierten Buckelwals kommt Kritik vom Schweriner Umweltminister. "Ich hätte mir hier deutlich mehr Transparenz gewünscht", lässt sich Till Backhaus (SPD) in einer Mitteilung zitieren. Es sei vereinbart gewesen, dass Daten zum Zustand des Tieres sowie zur Ortung übermittelt werden. "Diese Informationen liegen bislang nicht vor." Der mehrfach an Ostseeküsten gestrandete Buckelwal war am Samstagmorgen in die Nordsee gesetzt worden. Bisher ist unbekannt, wie es ihm geht und wo er sich aufhält. Experten von Tierschutzorganisationen hatten die langfristigen Überlebenschancen des Wals übereinstimmend als sehr gering eingeschätzt. "Es gibt keinen gesicherten Nachweis über den Tod des Tieres. Ich beteilige mich nicht an Spekulationen", teilte Backhaus nun mit. "Der Rettungsversuch hat dem Wal die Chance gegeben, in seinem natürlichen Lebensraum zu überleben. Genau darum ging es." © dpa-infocom, dpa:260506-930-42294/1