Urbane Kunst: Völklinger Hütte wird zum Hotspot der Urban-Art-Szene

Datum06.05.2026 13:44

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Völklinger Hütte ist Austragungsort der Urban Art Biennale, die 55 internationale Künstler vereint. Die Werke, oft ortsspezifisch geschaffen, verbinden zeitgenössische urbane Kunstformen mit der industriellen Kulisse des Weltkulturerbes. Die Biennale, die bis November läuft, gilt als eine der größten Werkschauen der aus Street-Art und Graffiti hervorgegangenen Kunstform und präsentiert vielfältige Installationen und Techniken.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Urbane Kunst“. Lesen Sie jetzt „Völklinger Hütte wird zum Hotspot der Urban-Art-Szene“. Es ist eine junge Kunstform, die im alten früheren Eisenwerk Völklinger Hütte einzieht: Bei der Urban Art Biennale zeigen 55 Künstler aus 17 Ländern und drei Kontinenten Werke, die sie zum Großteil eigens für die Kulisse des heutigen Weltkulturerbes entworfen haben. Die Künstler haben sich von dem Ort inspirieren lassen und mit ihrer Kunst auf die Geschichte der Hütte reagiert, wie der Kurator der Urban Art Biennale, Frank Krämer, vor dem Start der Reihe an diesem Sonntag (10. Mai) sagt. Bunt, vielfältig und überraschend geht es zu. Der raue Charme der alten Möllerhalle oder der Sinteranlage trifft auf filigrane Stoffe und raumgreifende Installationen - mit Häkeldeckchen, gespannten Linien, Mosaikmalerei oder mit zerbrochenem Spiegelglas besetzter Kleidung.  Am größten ist die Arbeit des spanischen Künstlers Ampparito auf dem Dach der Möllerhalle: Mit weißer Acrylfabe hat er in riesigen Buchstaben "No hay nada de valor" ("Es gibt nichts Wertvolles") geschrieben.  Die Urban Art Biennale gilt alle zwei Jahre als eine der größten Werkschauen dieser Kunstform, die sich aus Street-Art und Graffiti entwickelt hat. Sie geht bis zum 15. November. © dpa-infocom, dpa:260506-930-42217/1