Norwegen: Gericht lehnt elektronische Fußfessel für Marius Borg Høiby ab

Datum06.05.2026 12:33

Quellewww.zeit.de

TLDRDas Gericht in Norwegen hat den Antrag von Marius Borg Høiby, dem Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, auf eine elektronische Fußfessel abgelehnt. Høiby muss daher den Rest seiner Untersuchungshaft im Gefängnis verbringen und kann nicht zu Hause auf das Urteil warten, das Anfang Juni erwartet wird. Er hatte argumentiert, dass er im Gefängnis isoliert sei und weniger menschlichen Kontakt habe. Høiby waren Vergewaltigungsvorwürfe vorgeworfen worden, in deren Zusammenhang er einen Freispruch gefordert hatte.

InhaltDer Sohn von Norwegens Kronprinzessinnen Mette-Marit muss weiter im Gefängnis bleiben. Ein Gericht wies seinen Antrag auf das Tragen einer elektronischen Fußfessel ab. Marius Borg Høiby darf den Rest seiner Untersuchungshaft nicht zu Hause mit einer elektronischen Fußfessel absitzen. Ein Gericht lehnte einen entsprechenden Antrag des Sohns von Kronprinzessin Mette-Marit ab. Der Angeklagte wollte den Angaben nach in seiner Wohnung in der Residenz des Kronprinzenpaares auf das Urteil gegen ihn warten, um näher bei Freunden und Familie zu sein. Dieses wird für Anfang Juni erwartet. "Ich sitze in Isolation im Gefängnis in Oslo und habe extrem wenig menschlichen Kontakt – zwei, drei Besuche pro Woche", sagte Høiby der Zeitung Verdens Gang. Zuletzt hatte Høiby im März einen Freispruch von den Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihn gefordert. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.