Gesundheitsbranche: Fresenius legt weiter zu - Ausblick bestätigt

Datum06.05.2026 10:58

Quellewww.zeit.de

TLDRFresenius startete das Jahr mit Umsatz- und Gewinnsteigerungen und bestätigte seine Ziele für 2026. Der Erlös stieg um zwei Prozent auf 5,74 Milliarden Euro, organisch um fünf Prozent. Tochter Kabi verzeichnete Erfolge im Medizintechnik- und Biopharma-Geschäft, Helios profitierte von Zuschlägen und Produktivitätssteigerungen. Das bereinigte EBIT erhöhte sich um vier Prozent, das Konzernergebnis um elf Prozent. Zudem erweitert Fresenius seine KI-Partnerschaft mit SAP durch Investitionen in Avelios Medical.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gesundheitsbranche“. Lesen Sie jetzt „Fresenius legt weiter zu - Ausblick bestätigt“. Der Krankenhausbetreiber und Pharmahersteller Fresenius ist mit weiteren Zuwächsen bei Umsatz und Gewinn in das neue Jahr gestartet. Konzernchef Michael Sen bestätigte deshalb die Ziele für 2026. Der Erlös sei in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf 5,74 Milliarden Euro gestiegen, organisch habe das Plus bei fünf Prozent gelegen, teilte das im Dax notierte Unternehmen in Bad Homburg mit. Bei der Tochter Kabi liefen insbesondere die Medizintechnik und das Biopharma-Geschäft gut. Die Krankenhausgesellschaft Helios profitierte unter anderem von positiven Effekten aus dem Rechnungszuschlag für gesetzlich Versicherte. Auch zahlten sich Produktivitätssteigerungen aus. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte um vier Prozent auf 678 Millionen Euro. Das bereinigte Konzernergebnis erhöhte sich um elf Prozent auf 460 Millionen Euro - herausgerechnet ist hier die Beteiligung am Dialyseanbieter Fresenius Medical Care (FMC). Fresenius baut zudem mit Deutschlands größtem Softwarekonzern SAP die KI-Partnerschaft aus. Gemeinsam investieren beide Konzerne in Avelios Medical, einem Entwickler von Krankenhausinformationssystemen der nächsten Generation für die Cloud, wie sie mitteilten. Die Unternehmen hatten ihre Partnerschaft im Januar verkündet und seinerzeit erklärt, gemeinsam Künstliche Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen voranbringen zu wollen. Dabei hatten sie seinerzeit erklärt, mittelfristig einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag zu investieren. © dpa-infocom, dpa:260506-930-41028/1