Datum06.05.2026 08:20
Quellewww.zeit.de
TLDRContinental verzeichnete im ersten Quartal trotz Umsatzrückgang einen Gewinnsprung von über 6 Prozent auf 522 Millionen Euro (bereinigt). Dies liegt am soliden Reifengeschäft, insbesondere beim Verkauf großer und teurer Reifen, sowie an Kosteneinsparungen. Der Nettogewinn hat sich verdreifacht. Finanzvorstand warnt vor zukigen Rohstoffpreisänderungen. Continental trennt sich von der Kunststofftechniksparte Contitech und wird damit zum reinen Reifenhersteller.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gummi-Konzern“. Lesen Sie jetzt „Continental mit Gewinnsprung - Solides Reifengeschäft“. Der Reifen- und Kunststofftechnikkonzern Continental hat im ersten Quartal bei weniger Umsatz mehr verdient. Dank guter Reifen-Geschäfte und Kosteneinsparungen stieg der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern um gut 6 Prozent auf 522 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern in Hannover mitteilte. Unterm Strich verdiente Conti 200 Millionen Euro, fast dreimal so viel wie vor einem Jahr. Der Umsatz ging dagegen von 4,9 auf 4,4 Milliarden Euro zurück. "Operativ sind wir gut in das Jahr gestartet", sagte Vorstandschef Christian Kötz laut Mitteilung. "Das verleiht uns Aufwind." Im zentralen Reifen-Geschäft profitierte Conti von einem guten Ersatzgeschäft und dem Trend zu großen und teuren Pkw-Reifen ab 18 Zoll - bei zugleich geringeren Rohmaterialkosten. Allerdings, so warnte Finanzvorstand Roland Welzbacher: "Die jüngsten Veränderungen bei den Rohstoffen werden sich erst mit Verzögerung auf uns auswirken." Conti hatte im vergangenen Jahr seine Autozuliefersparte abgespalten und als Aumovio an die Börse gebracht. In diesem Jahr will der Konzern sich auch von der Kunststofftechniksparte Contitech trennen. Das Unternehmen wird dann zum reinen Reifenhersteller. © dpa-infocom, dpa:260506-930-40335/1