Künstliche Intelligenz: Verlagshäuser reichen Urherberrechtsklage gegen Meta ein

Datum05.05.2026 21:32

Quellewww.zeit.de

TLDRMehrere große Verlagshäuser, darunter Elsevier und Macmillan Publishers, verklagen Meta und Mark Zuckerberg wegen Urheberrechtsverletzung. Sie werfen Meta vor, Millionen urheberrechtlich geschützter Werke illegal für das Training seines KI-Sprachmodells Llama genutzt zu haben, ohne Entschädigung zu zahlen. Meta plant, sich entschieden zu wehren und verweist auf die "Fair Use"-Doktrin im US-Recht.

InhaltMehrere große Verlagshäuser klagen gegen Meta und Unternehmenschef Zuckerberg. Grund ist die angebliche Benutzung von urheberrechtlich geschützten Werken zum KI-Training. Mehrere große Verlagshäuser haben den Technologiekonzern Meta und dessen Chef Mark Zuckerberg wegen Urheberrechtsverletzung verklagt. Sie werfen Meta vor, zum Training des KI-Sprachmodells Llama illegal Millionen urheberrechtlich geschützte Werke genutzt zu haben. Meta habe die Werke dafür ohne Genehmigung vervielfältigt und verbreitet, ohne den Autorinnen und Autoren oder Verlagen eine Entschädigung zu zahlen, heißt es in der Sammelklage. Dies sei sowohl dem Unternehmen als auch Zuckerberg bewusst gewesen. Das Unternehmen kündigte an, sich "entschlossen gegen diese Klage zu wehren". Gerichte hätten festgestellt, dass das Training von KI mit urheberrechtlich geschütztem Material unter die US-Rechtsdoktrin Fair Use fallen könne, also als zulässige Verwendung gelten könne. Zu den Verlagshäusern, die sich der Sammelklage vor einem US-Bundesgericht in Manhattan angeschlossen haben, zählt unter anderem der Wissenschaftsverlag Elsevier oder Macmillan Publishers, bei dem der ehemalige US-Präsident Joe Biden ein Buch veröffentlichte. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.