Datum05.05.2026 18:57
Quellewww.zeit.de
TLDREin 20-Jähriger wurde nach einem Verdacht auf sexuelle Handlungen an einer Elfjährigen an einer Schule in Koblenz in Untersuchungshaft genommen. Die Polizei ermittelt zu den genauen Umständen der Tat. Zum Schutz aller Beteiligten werden keine weiteren Details veröffentlicht. Die Polizei warnt vor der Verbreitung ungesicherter Informationen und nicht autorisierter Fahndungsaufrufe in sozialen Medien. Bis zu einer eventuellen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Sexualdelikt an Schule - 20-Jähriger in U-Haft“. Nach einem Sexualdelikt an einer Schule in Koblenz ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Wie die Polizei in Absprache mit der Staatsanwaltschaft mitteilte, wurde der 20-Jährige einem Haftrichter vorgeführt und in Untersuchungshaft genommen. Er stehe im Verdacht, an einer Elfjährigen sexuelle Handlungen vorgenommen zu haben. Bis zu einer eventuellen Verurteilung gelte die Unschuldsvermutung, erklärte die Polizei. Zu den näheren Umständen der Tat in der vergangenen Woche ermittele die Kriminalpolizei. Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte würden keine weiteren Angaben zum Opfer sowie zu dem Beschuldigten gemacht. Die Polizei bat auch darum, keine ungesicherten Meldungen zu dem Vorfall sowie zum mutmaßlichen Täter, zu dem Opfer oder den Örtlichkeiten in den sozialen Netzwerken zu verbreiten. Wer die Bilder oder Namen von real existierenden Personen ohne deren Zustimmung veröffentliche, mache sich strafbar. Bereits am Vorabend hatte die Polizei in einer Mitteilung darauf hingewiesen, dass "Fahndungsaufrufe" in sozialen Medien kursierten, die keine tatsächlich tatverdächtige Person zeigten, und dass diese Aufrufe nicht mit der Polizei abgestimmt und nicht autorisiert worden seien. © dpa-infocom, dpa:260505-930-38932/1