Datum05.05.2026 18:42
Quellewww.zeit.de
TLDRDer 33-jährige mutmaßliche Täter, der in Leipzig zwei Menschen mit seinem Auto getötet haben soll, wird vorläufig in die Psychiatrie eingewiesen. Ein Ermittlungsrichter ordnete dies an, da dringende Gründe für eine zumindest erheblich verminderte Schuldfähigkeit vorliegen. Die genaue Beurteilung der Schuldfähigkeit wird noch geprüft. Der Mann raste mit seinem Auto in die Grimmaische Straße und tötete dabei zwei Menschen, mehrere weitere wurden verletzt. Die Behörden sichern die schnelle Aufklärung der Tat zu.
InhaltDer 33-jährige Deutsche, der am Montag zwei Menschen mit seinem Auto in der Leipziger Innenstadt getötet haben soll, kommt in die Psychiatrie. Das ordnete ein Richter an. Der Mann, der mit seinem Auto in der Leipziger zwei Menschen getötet haben soll, kommt in die Psychiatrie. Ein Ermittlungsrichter ordnete die einstweilige Unterbringung des 33-Jährigen in einem psychiatrischen Krankenhaus an, wie die Staatsanwaltschaft Leipzig der ZEIT bestätigte. Es gebe dringende Gründe, die dafür sprechen, dass der Beschuldigte die Tat "im Zustand der zumindest erheblich verminderten Schuldfähigkeit begangen hat". Die Unterbringung in der psychiatrischen Klinik ist vorläufig. Ob eine verminderte Schuldfähigkeit vorliegt, muss noch abschließend geprüft werden. Der mutmaßliche Täter soll am Montag mit seinem Auto vom Leipziger Augustusplatz in die Grimmaische Straße gerast sein. Dabei wurden zwei Menschen getötet und mehrere Personen verletzt. Der mutmaßliche Fahrer des Autos wurde nach der Tat festgenommen. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sagte, dass man alles daran setze, die Tat schnell aufzuklären. "Der Rechtsstaat wird mit aller Konsequenz handeln", sagte Kretschmer. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.