Datum05.05.2026 17:11
Quellewww.zeit.de
TLDREin 14-Jähriger wurde im Allgäu tot aufgefunden. Ein 37-jähriger Verdächtiger, der bereits wegen Sachbeschädigung und unerlaubtem Aufenthalt in Deutschland verurteilt war, attackierte die Polizei am Fundort mit einem Messer. Nach einer kurzen Flucht wurde er erneut gestellt, ging erneut auf die Beamten los und wurde daraufhin erschossen. Er starb im Krankenhaus. Der Verdächtige wurde im Westjordanland geboren, seine Nationalität ist unklar.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nach Leichenfund“. Lesen Sie jetzt „14-Jähriger im Allgäu getötet - Details zu Verdächtigem“. Der nach Polizeischüssen gestorbene Verdächtige im Fall des mutmaßlich getöteten 14-Jährigen im Allgäu war der Justiz schon vor den Ereignissen in Memmingen bekannt. Der 37-Jährige sei in Deutschland zweimal rechtskräftig zu Geldstrafen verurteilt worden – wegen Sachbeschädigung im Jahr 2021 und wegen unerlaubten Aufenthalts ohne Pass im Jahr 2026, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Memmingen. Der Verdächtige wurde nach ersten Ermittlungen im von Israel besetzten Westjordanland geboren. Seine Nationalität sei noch unklar, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Zur Frage, ob er sich zuletzt legal in Deutschland aufhielt, verwies die Staatsanwaltschaft an die Zentrale Ausländerbehörde der Regierung von Schwaben. Eine Anfrage dort blieb zunächst unbeantwortet. Der 37-Jährige hatte am Fundort der Leiche zunächst Polizisten mit einem Messer angegriffen. Nach kurzer Flucht fanden die Beamten den Mann erneut. Beim Versuch, ihn festzunehmen, sei der 37-Jährige mit einem Messer auf die Beamten zugegangen, woraufhin diese mehrere Schüsse auf ihn abgegeben hätten. Er starb laut Polizeiangaben am Montagabend in einem Krankenhaus. © dpa-infocom, dpa:260505-930-38452/1