Datum05.05.2026 16:24
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Thüringen droht ab Dienstagabend Starkregen mit Mengen von 20-35 Litern pro Quadratmeter. Experten erwarten örtlich intensive Gewitter und schließen kurzfristig steigende Wasserpegel nicht aus, besonders in kleineren Einzugsgebieten. Obwohl die meisten Gewässer derzeit Niedrigwasser führen, können sich die Pegel schnell und deutlich erhöhen. Betroffene werden zur Beobachtung der Hochwassernachrichtenzentrale und Wetterwarnungen geraten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Viel Regen in kurzer Zeit“. Lesen Sie jetzt „Starkregen - Warum Experten steigende Wasserpegel erwarten“. In Teilen Thüringens rechnen Experten mit Starkregen und schließen kurzfristig steigende Wasserstände nicht aus. "Besonders ab Dienstagabend kann es örtlich zu intensiven Gewittern mit hohen Niederschlagsmengen kommen. Die Lage ist derzeit noch mit Unsicherheiten behaftet", teilt das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz mit. In der Behörde ist auch die Hochwassernachrichtenzentrale des Freistaats angesiedelt. Demnach kann es örtlich "zu intensiven Gewittern mit hohen Niederschlagsmengen kommen", wie das Landesamt mitteilt. Regenmengen von 20 bis 35 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit seien möglich. Das Landesamt bezieht sich dabei auf Angaben des Deutschen Wetterdienstes. Starkregen ist vereinzelt bereits ab Dienstagabend möglich. In der Nacht zu Mittwoch werde dann verbreitet Regen erwartet, teils auch Gewitter, heißt es in der Mitteilung. Am Mittwoch sollen die Niederschläge dann tagsüber zunächst nachlassen, wobei schon am Nachmittag dann weitere Gewitter mit Starkregen möglich seien. Die Pegel könnten steigen. Die Hochwassernachrichtenzentrale weist darauf hin, dass sich die Wasserstände an den meisten Thüringer Fließgewässern derzeit im Niedrigwasserbereich befinden. Ausnahmen sind Pegel im Südharz und an der Saale. Allerdings können die Wasserstände regional kurzfristig und deutlich ansteigen. "In kleineren Einzugsgebieten und bei intensiven Gewittern sind auch rasche Reaktionen der Gewässer möglich, die lokal das Erreichen von Meldestufen nicht ausschließen", hieß es in der Mitteilung. Das Landesamt betont mehrfach, dass es noch Unsicherheiten gibt. Die Behörde empfiehlt aber, die weitere Entwicklung zu verfolgen - etwa Informationen der Hochwassernachrichtenzentrale sowie Wetterwarnungen. © dpa-infocom, dpa:260505-930-38114/1