Mordprozess: Frau und Sohn erstickt - Lebenslang für 82-Jährigen

Datum05.05.2026 16:09

Quellewww.zeit.de

TLDREin 82-jähriger Mann wurde wegen heimtückischen Mordes an seinem geistig behinderten Sohn und Totschlags seiner Ehefrau zu lebenslanger Haft verurteilt. Er erstickte beide im März 2025 in ihrem Haus in Oberursel und lebte tagelang mit den Leichen, bevor er entdeckt wurde. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Mordprozess“. Lesen Sie jetzt „Frau und Sohn erstickt - Lebenslang für 82-Jährigen“. Ein 82-jähriger Mann ist wegen der Ermordung seines geistig behinderten Sohnes sowie des Totschlags seiner Ehefrau zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Bei der Tötung des Sohnes habe er heimtückisch gehandelt, sagte die Vorsitzende Richterin bei der Urteilsbegründung im Frankfurter Landgericht. Der Mann hatte zunächst am 8. März 2025 in dem gemeinsam bewohnten Einfamilienhaus in Oberursel (Hochtaunuskreis) seine 72-jährige Frau erstickt. Dann holte er seinen Sohn zu sich nach Hause und erstickte diesen am 10. März. Er lebte mehrere Tage mit den beiden Leichen, bevor eine Angehörige die Polizei alarmierte und Beamte die Toten entdeckten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. © dpa-infocom, dpa:260505-930-38035/1