Verkehrsunfallbilanz 2025: Deutlich mehr Unfälle mit Pedelecs und E-Scootern

Datum05.05.2026 14:15

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Sachsen-Anhalt ist die Zahl der Unfälle mit Pedelecs und E-Scootern 2025 stark gestiegen. Bei Pedelec-Unfällen gab es 490 Fälle, ein Anstieg um 42%, mit 409 Verletzten und vier Toten. Häufige Ursachen für schwere Verletzungen sind höhere Geschwindigkeiten und fehlende Helmtragegewohnheiten. Bei E-Scootern erhöhten sich die Unfälle auf 332, mit 250 Verletzten und zwei Todesfällen. Das Innenministerium betont, dass die gestiegene Geschwindigkeit und mangelnde Vorsicht zu mehr Zwischenfällen führen, oft verursacht durch Ablenkung oder überhöhte Geschwindigkeit.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verkehrsunfallbilanz 2025“. Lesen Sie jetzt „Deutlich mehr Unfälle mit Pedelecs und E-Scootern“. Die Zahl der Unfälle mit Pedelecs und E-Scootern ist in Sachsen-Anhalt deutlich gestiegen. Insbesondere bei Pedelec-Unfällen komme es häufig zu schweren Verletzungen, was an den höheren Geschwindigkeiten der elektrisch unterstützten Räder im Verglich zu normalen und an teilweise ungeübten Nutzern liege, so das Innenministerium.  Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 490 Pedelec-Unfälle registriert, das waren 42 Prozent mehr als noch 2024. Die Zahl der Verunglückten stieg um 123 auf 409. Vier Menschen, darunter zwei Senioren, kamen dabei ums Leben. Über die Hälfte der verunglückten Pedelec-Fahrer trug keinen Helm, darunter auch die Getöteten, so das Innenministerium. Und auch bei den E-Scootern stieg die Zahl der registrierten Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahr um 97 auf 332, wie aus der Verkehrsunfallstatistik hervorgeht. 250 Menschen wurden dabei verletzt, zwei starben.  "Pedelecs und E-Scooter nehmen im Straßenverkehr zu und bringen durch ihre Geschwindigkeiten neue Risiken mit sich", erklärte Innenministerin Tamara Zieschang (CDU). "Viele Menschen, ob jung oder alt, unterschätzen das." Gleichzeitig werde der Verkehr dichter und vielfältiger, Gefahren auf engem Raum nähmen zu. "Unfälle sind meist die Folge menschlicher Fehler wie Ablenkung, überhöhte Geschwindigkeit oder mangelnde Rücksicht." © dpa-infocom, dpa:260505-930-37167/1