Datum05.05.2026 13:51
Quellewww.zeit.de
TLDRBei einer Verfolgungsjagd in München raste ein 59-jähriger Motorradfahrer mit bis zu 100 km/h durch die Stadt. Zuvor missachtete er eine rote Ampel, woraufhin die Polizei ihn stoppen wollte. Der Mann flüchtete und fuhr unter anderem entgegen einer Einbahnstraße, wobei er eine Mutter mit Kind nur knapp vor einem Unfall bewahrte. Schließlich wurde er gestoppt, sein Führerschein und Motorrad beschlagnahmt. Ihm wird nun ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen und ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „München“. Lesen Sie jetzt „Verfolgungsjagd: Mutter und Kind entgehen knapp Unfall“. Bei einer Verfolgungsjagd der Polizei ist ein Motorradfahrer mit Tempo 100 mitten durch München gerast. Nur ganz knapp sei dabei ein Unfall mit einer Mutter und ihrem Kind vermieden worden, teilte die Polizei weiter mit. Weil er bei Rot über eine Kreuzung gefahren war, forderte die Polizei nach eigenen Angaben den 59-jährigen Motorradfahrer auf, anzuhalten. Der flüchtete demnach allerdings mit hoher Geschwindigkeit. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd fuhr der 59-Jährige den Angaben zufolge von der falschen Seite in eine Einbahnstraße. Als eine Mutter mit ihrem Kind die Einbahnstraße überqueren wollte, habe sie den herannahenden Motorradfahrer erst im letzten Moment wahrgenommen und einen Zusammenstoß nur knapp vermeiden können. Nachdem der Motorradfahrer erneut über eine rote Ampel gefahren war, konnte er den Angaben zufolge schließlich in einer Parklücke gestoppt und kontrolliert werden. Sein Führerschein und Motorrad wurden beschlagnahmt. Der Mann wurde laut Polizei wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr angezeigt. © dpa-infocom, dpa:260505-930-36951/1