Verkehr: Rund ein Viertel der Hamburger Taxis fährt rein elektrisch

Datum05.05.2026 13:46

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Hamburg fahren derzeit 26,4 Prozent der Taxis rein elektrisch, was einer jährlichen Steigerung seit 2020 entspricht. Ab 2025 dürfen Taxiunternehmen laut Klimaschutzgesetz nur noch lokal emissionsfreie Fahrzeuge in Betrieb nehmen, für Großraumtaxis ab 2027. Die Stadt fördert den Umstieg finanziell mit 5.000 Euro pro E-Taxi. Kritiker wie die CDU bemängelten, dass Hybrid-Taxis nicht erlaubt sind.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verkehr“. Lesen Sie jetzt „Rund ein Viertel der Hamburger Taxis fährt rein elektrisch“. Rund ein Viertel der Hamburger Taxis fährt rein elektrisch. Der Anteil lag im April bei 26,4 Prozent, wie aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion hervorgeht. Seit 2020 ist die Zahl der Elektro-Taxis den Angaben zufolge Jahr für Jahr gestiegen.  Der Bürgerschaftsabgeordnete und Verkehrspolitiker Ole Thorben Buschhüter (SPD), der die Anfrage gestellt hatte, sagte: "Hamburg zeigt, wie der Wandel zu klimafreundlicher Mobilität konkret gelingt." Das Hamburgische Klimaschutzgesetz regelt, dass Unternehmen seit 2025 ausschließlich Taxis und Mietwagen in Betrieb nehmen dürfen, die als lokal emissionsfrei gelten. Das sind Autos, die während der Fahrt unter anderem kein Kohlenstoffdioxid ausstoßen. Für Großraumtaxis gilt die Regel von 2027 an.  Seitdem die Regel besteht, ist die Zahl der E-Taxis von 685 auf 747 gestiegen. Der Anteil der E-Taxis an allen Taxis erhöhte sich den Angaben zufolge um rund vier Prozentpunkte auf 26,4 Prozent. Die Stadt fördert den Umstieg zur Elektromobilität finanziell: So erhalten Taxiunternehmen für den Wechsel eines konventionellen Taxis 5.000 Euro.  Die oppositionelle CDU-Fraktion hatte die schrittweise E-Taxi-Pflicht in der Vergangenheit kritisiert. Der Verkehrspolitiker Philipp Heißner sprach sich etwa dafür aus, dass der Senat auch Hybrid-Taxis erlauben solle. Die Inbetriebnahme von neuen Hybrid-Taxis erlaubt das Klimaschutzgesetz nämlich nicht. © dpa-infocom, dpa:260505-930-36882/1