Cybercrime: Jugendlicher soll Daten von Online-Kunden ausgespäht haben

Datum05.05.2026 12:05

Quellewww.zeit.de

TLDREin 15-Jähriger aus Wuppertal wird beschuldigt, Kundendaten für einen Cyberangriff, sogenanntes Credential-Stuffing, genutzt zu haben. Mit diesen illegal erlangten Daten verschaffte er sich angeblich Zugang zu einem Online-Versandhandel. Die Polizei beschlagnahmte bei einer Durchsuchung seine elektronischen Geräte. Der Jugendliche wurde den Ermittlungen zufolge nicht verletzt und blieb bei seinen Eltern. Die Untersuchung des Falls andauert an.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Cybercrime“. Lesen Sie jetzt „Jugendlicher soll Daten von Online-Kunden ausgespäht haben“. Ein Wuppertaler Jugendlicher soll sich mit illegal erlangten Kundendaten Zugang zu einem Online-Versandhandel verschafft haben. Am Montagabend erhielt er unangekündigten Besuch von der Polizei, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Dem 15-Jährigen werde das Ausspähen von Daten vorgeworfen. Er habe sich mittels einer großen Menge illegal beschaffter Kundendaten Zugang zu einem Online-Versandhandel verschafft.  Die Beamten beschlagnahmten mehrere Mobiltelefone und Computer sowie Speichermedien. Bei dem Einsatz sei niemand verletzt worden. Der 15-Jährige blieb in der Obhut seiner Eltern. Die Ermittlungen dauern an.  Die Ermittler werfen dem Jugendlichen sogenanntes Credential-Stuffing vor. Das ist eine Cyberangriffsmethode, bei der Kriminelle gestohlene Zugangsdaten verwenden, um sich Zugriff auf viele verschiedene Online-Konten zu verschaffen. © dpa-infocom, dpa:260505-930-36135/1