Datum05.05.2026 09:47
Quellewww.zeit.de
TLDRNach einer Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt prüft die Stadt die Sicherheit an der Einfahrtsstelle. Ein 33-Jähriger fuhr ungehindert auf der Grimmaischen Straße in die Fußgängerzone, da dort keine Poller installiert sind. Im Gegensatz dazu wurde die Einfahrt am westlichen Ende durch Poller gestoppt. Oberbürgermeister Genzmer kündigte eine Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen und des gesamten Innenstadt-Konzepts an, um zukünftige Vorfälle zu verhindern.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Einfahrt in Fußgängerzone“. Lesen Sie jetzt „Amokfahrt: Leipzig will Sicherheit in Innenstadt prüfen“. Die Stadt Leipzig will die Zufahrtsstelle prüfen, an der die Amokfahrt durch eine belebte Einkaufsmeile in der Innenstadt begonnen hat. Das sagte Stadt-Sprecher Matthias Hasberg der Deutschen Presse-Agentur. Das Auto des 33 Jahre alten Tatverdächtigen war am Montag am westlichen Ende der stark frequentierten Fußgängerzone durch Poller gestoppt worden. Am östlichen Eingang der Grimmaischen Straße hatte der 33-Jährige offenbar ungehindert über den Augustusplatz in die Fußgängerzone einfahren können. Poller gibt es an dieser Stelle keine. Die Stadt wolle nun die Sicherheitsvorkehrungen an der Einfahrtsstelle prüfen und "das gesamte Sicherheitskonzept Innenstadt noch einmal auf den Prüfstand stellen", so Sprecher Hasberg. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen Deutschen aus Leipzig. © dpa-infocom, dpa:260505-930-35395/1