Datum05.05.2026 09:02
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Suche nach dem gestohlenen Keltengold aus einem bayerischen Museum wird mit einem Röntgenmobil auf dem Grundstück des Hauptverdächtigen in Mecklenburg-Vorpommern fortgesetzt. Mehrere Täter wurden bereits verurteilt, aber der Großteil des Goldschatzes blieb verschwunden. Ermittler durchkämmen nun Zentimeter für Zentimeter das weitläufige Anwesen, unterstützt von einem Scanner des Zolls, der mit Röntgentechnik auch Kleinteile identifizieren soll.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Diebstahl aus Museum“. Lesen Sie jetzt „Suche nach Goldschatz geht weiter - mit Röntgenmobil“. Die Suche nach dem gestohlenen Keltengold aus einem Museum in Bayern auf dem Grundstück des Hauptverdächtigen in Mecklenburg-Vorpommern geht weiter. Am zweiten Tag der Suche soll neben Gold- und Bargeldspürhunden auch ein Röntgenmobil zum Einsatz kommen. "Da, wo wir gestern aufgehört haben, machen wir heute weiter", sagte Sprecher Fabian Puchelt vom bayerischen Landeskriminalamt. Der Goldschatz war im November 2022 aus dem Kelten Römer Museum im oberbayerischen Manching gestohlen worden. Vier Täter wurden später zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Doch bis auf einen kleinen Teil der Goldmünzen blieb der Schatz verschwunden. Nun nehmen die Ermittler erneut das weitläufige Grundstück des Hauptverdächtigen in Plate unter die Lupe. "Das ist die Suche nach der Nadel im Heuhaufen", sagte Puchelt. Das etwa 1.000 Quadratmeter große Grundstück werde Zentimeter für Zentimeter durchkämmt. Dabei soll den Fahndern auch ein sogenannter Scan Van des Zolls helfen. Der Transporter verfügt über ein Röntgengerät, wie man es vom Flughafen zur Durchleuchtung des Gepäcks kennt. Darin sollen laut Puchelt alle Kleinteile untersucht werden, die in dem Haus, den Hütten und der Garage gefunden worden seien. © dpa-infocom, dpa:260505-930-35173/1