Datum05.05.2026 05:00
Quellewww.zeit.de
TLDRIm vergangenen Jahr wurden in Brandenburg rund 7.200 Vorsorgedokumente wie Patientenverfügungen zentral erfasst. Seit 2017 registrierte das Vorsorgeregister insgesamt über 67.000 Dokumente, was auf eine stabile Nutzung hinweist. Die genaue Verbreitung ist schwer zu ermitteln, da die Dokumente formlos erstellt werden können. Ein Abgeordneter fordert mehr Beratungsangebote, um Betroffene und Familien zu entlasten. Der Sozialminister verweist auf bestehende Informationsangebote.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Vorsorge für das Alter“. Lesen Sie jetzt „Rund 7.000 Vorsorgedokumente in Brandenburg im Jahr erfasst“. Rund 7.200 Vorsorgedokumente wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung sind im vergangenen Jahr in Brandenburg zentral erfasst worden. Zwischen 2017 und 2025 seien insgesamt 67.385 dieser Dokumente im Zentralen Vorsorgeregister für das Land registriert worden, teilte Sozialminister René Wilke (SPD) auf eine Anfrage aus der BSW-Landtagsfraktion mit. Pro Jahr würden zwischen rund 6.400 und 8.600 neue Einträgen gezählt - damit zeige sich eine stabile Nutzung. Es gebe es aber nur in begrenztem Umfang belastbare Erkenntnisse zur Verbreitung, weil die Dokumente jederzeit und ohne besondere Formvorgaben erstellt werden könnten. Der BSW-Abgeordnete Andreas Kutsche forderte, es müsse genug Informations- und Beratungsstrukturen geben, damit fehlende Vorsorge nicht die Betroffenen und die Familien belasteten. Der Minister erklärte, es gebe genug Informationsangebote in Stadt und Land sowie digital. © dpa-infocom, dpa:260505-930-34539/1