Datum04.05.2026 21:34
Quellewww.spiegel.de
TLDRZollbeamte in Stuttgart stellten bei einer Buskontrolle 250 kg Bratwurst, 700 Zigaretten, Fenster, eine Küche und einen Hundewelpen sicher. Die Ware sollte unerlaubt in die EU eingeführt werden. Gegen die Busfahrer und eine weitere Person wurden Strafverfahren eingeleitet. Der Hund wurde unter Quarantäne gestellt.
InhaltWurst, Zigaretten, Fenster samt Rollläden und sogar einen Hundewelpen: Zollbeamte haben bei einer Kontrolle einen Reisebus mit verdächtiger Ladung aus dem Verkehr gezogen. Gegen die Busfahrer wird nun ermittelt. Damit hatten die Zollbeamten nicht gerechnet: In einem Reisebus am Busterminal des Stuttgarter Flughafens fanden sie bei einer Kontrolle 250 Kilogramm Bratwurst. Wie die Nachrichtenagentur dpa mitteilt, befanden sich in dem Bus außerdem 700 Zigaretten, vier Fenster mit Rollläden, eine Küche und eine Klimaanlage. Die gesamte Ware sollte demnach ohne Anmeldung in die Europäische Union eingeführt werden. Für die Bratwürste lag ebenfalls nicht die nötige Einfuhrgenehmigung vor, wie ein Sprecher des Zolls erklärte. Des Weiteren stießen die Beamten auf einen nicht gegen Tollwut geimpften Hundewelpen. Er kam in einem Tierheim unter Quarantäne. Wegen des intensiven Geruchs hatten die Beamten einen Verdacht auf verbotene Lebensmittel. Sie hatten den Bus gezielt zur Kontrolle am Busterminal des Stuttgarter Flughafens am Sonntag ausgewählt. Gegen die beiden Busfahrer wurden – genauso wie einen Warenabholer am Bussteig – Strafverfahren eingeleitet. Eine Sammlung von kuriosen Funden, die Zollbeamte in Deutschland in den vergangenen Jahren gemacht haben, finden Sie hier.