Datum04.05.2026 11:05
Quellewww.zeit.de
TLDRÖsterreich weist drei russische Diplomaten wegen mutmaßlicher Spionage aus. Grund sind Abhöranlagen auf den Dächern der russischen Botschaft in Wien. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger bezeichnete dies als Sicherheitsproblem und erklärte, dass diplomatische Immunität nicht für Spionage missbraucht werden dürfe. Dieser Schritt markiert einen Kurswechsel in der österreichischen Haltung gegenüber ähnlichen Vorfällen.
InhaltAbhör-Antennen auf den Dächern der russischen Botschaft in Wien haben zu Ermittlungen geführt. Drei russische Botschaftsmitarbeiter wurden des Landes verwiesen. Österreich hat wegen mutmaßlicher Spionage drei Mitarbeiter der russischen Botschaft in Wien des Landes verwiesen. Das Außenministerium bestätigte einen entsprechenden Bericht des Senders ORF über Abhöranlangen auf den Dächern der Botschaft. "Spionage ist ein Sicherheitsproblem für Österreich", sagte Außenministerin Beate Meinl-Reisinger. Die Regierung habe einen Kurswechsel vollzogen und gehe nun konsequent dagegen vor. Es sei inakzeptabel, dass diplomatische Immunität genutzt werde, um Spionage zu betreiben. Dies sei der russischen Seite unmissverständlich mitgeteilt worden. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.